Tagesarchiv: Juli 2, 2018

Das Zittern um 12200 im DAX

In einem der letzten Beiträge schrieb ich:

„Insgesamt ist jedoch das Bild getrübt, und ich würde jetzt nicht mehr von einer phlegmatischen Sommerrally sprechen. Die Volatilität ist da. Sollte der DAX unterhalb 12300 fallen und auch so bis zum Tagesende bleiben, dann rutscht es schnell auch 11500. „

Ich bleibe bei dieser Einschätzung. Andererseits spricht manches für eine vorübergehende Erholung. Unter anderem die zyklisch verlaufende realisierte Standardabweichung. Diese bewegt sich wellenartig und beim aktuellen Stand ist eine Bewegung nach unten die wahrscheinlichere.

Ein aufmerksamer Blick gehört auch den Open Interests an der EUREX, s. Unten. Ich schaue jede Woche auf die Statistik mit den offenen Kontrakten. Die Interpretation ist schwierig, dennoch bekommt man so deutliche Hinweise, wie sich das „große Geld“ positioniert.

Wie man unten sieht, liegen die meisten offenen Calls zwischen 12500-12700. Währenddessen liegen die meisten offenen Puts auf DAX im Juli irgendwo zwischen 12000-12300.

Daraus drängt sich die Erwartung eines Abrechnungskurses am Juliverfall bei ca. 12400. Das wäre natürlich für mich optimal und zu schön, um wahr zu sein.

Ich rechne trotz der Schwankungen nicht damit, dass der DAX das Fenster 12000-12400 verlassen wird. Wir werden sehen.

In meinem Depot hat sich wenig getan. Der schwarze Schwan lässt weiter auf sich warten. Die Strategie reduziert sich zurzeit zur Finanzierung der langlaufenden Optionen durch Leerverkäufe kurzer Optionen.Es ist nicht der eigentliche Zweck, aber durchaus ein Teil der Realisierung.

In den Telekom-Optionen ist noch viel Zeitwert, ich fasse sie deshalb noch nicht an.

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