DAX im Sommer die Lage ist gut, die Angst nimmt zu und die Deutsche Telekom

 

Langsam erinnert die Lage an den Märkten an die späten 1990er. Die Rally dauerte damals bereits seit 1982 und seit 1987 fast ununterbrochen, Alle wussten, dass das Ende naht, keine wollte der erste sein, der aussteigt. Die Technologieaktien- der Kurstreiber, waren bereits völlig überbewertet, egal welche Maßstäbe man nahm. Alle kauften und zitterten. Die Dotcom Krise kam wie gewünscht.

Heute wissen auch alle, dass es so nicht weiter gehen kann. Niedrige Zinsen ergeben keinen wirtschaftlichen Sinn, es sei denn man stellt das gesamte Zahlungssystem das Geld in seiner jetzigen Form in Frage. Vielleicht ist das der Grund und wir beobachten gerade den Beginn einer neuen Ära der digitalen Währungen ohne Zinsen.

Wie negativ sollten die Zinsen noch werden? Der Bund Future bei 173 impliziert eine negative effektive Rendite von -0,5%. Und niemand regt sich mehr auf.

Aktienmärkte (natürlich kombiniert mit Optionen) stellen eine Alternative dar. Aber wie lange? Die Unternehmensgewinne müssten doch mitziehen, sprich endlos steigen. Das tun sie nicht. Von zahlreichen Krisen der ganzen Branchen ganz abgesehen.

Die Anleger wissen es und kauften dennoch weiter. Natürlich nur in kleinen Portionen. So steigt der DAX immer ein wenig.

Charttechnisch sieht der DAX bereits die 13.000. Zuerst steht der EUREX-Verfall in zwei Wochen an. Die Händler haben sich anscheinend auf die 12700 Marke geeinigt. Das geht zumindest aus den Open Interest hervor.

https://www.eurexchange.com/exchange-en/market-data/statistics/market-statistics-online/100!onlineStats?viewType=3&productGroupId=13394&productId=70044&cp=Call&month=7&year=2019&busDate=20190705

Auf der Put-Seite werden viele Basispreise behandelt. Insgesamt steigt der Umsatz mit den Verkaufsoptionen. Man sieht es an der Anzahl der offenen Kontrakte. Bei den Calls sind es 10000 und bei den Puts 30 000 mehr als vor einer Woche. Das Put-Call Ratio steigt demnach.

Sie sehen es im Bild der Deutschen Börse unten. Dieser Effekt deutet auf eine Wende hin. Ähnlich spricht die extrem niedrige historische Volatilität für eine Korrektur. Es ist aber auch denkbar, dass diese Lustlosigkeit noch Wochen dauern kann. Es ist also weiterhin ein perfekter Markt für passive Optionshändler – Stillhalter. Für die anderen wird es immer schwieriger, in diesem Markt zu gewinnen. Wie dann auch? Im deutschen Markt steht zum Beispiel die Deutsche Telekom seit Tagen auf der Gewinnerseite. Warum? Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass seit über einem Jahr diese Aktie teurer wird mit sinkender Volatilität. Vielleicht gibt es irgendwann News. ..

DAX – Verlauf m. f. G. http://www.tradesignalonline.com

 

DAX_20190706.PNG

Put Call – Ratio nach der Deutschen Börse

sent

Die Deutsche Telekom

DTE

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Veröffentlicht von Option_Basil

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