Vorerst die Jahresendrally bis Ende Oktober und gute Zeiten für Optionshändler

 

Am dunkelsten ist es vor dem Sonnenaufgang. So war es noch vor wenigen Tagen. Der DAX war schon zum tausendsten Mal dem Tode geweiht. Und es sprossen Crash-Propheten aus dem Boden und es wurde Abend am Börsenhimmel Deshalb nannte ich auch den letzten Beitrag „Doomday“. Im Grunde genommen gab es keinen Grund anzunehmen, dass das, wenn nichts passiert, Aktien verkauft werden. Eher umgekehrt. Bei Nullzinsen und hohen Dividenden fehlen schlicht die Alternativen. Dieser Zustand mag noch weitere 20 Jahre andauern und mich sogar überleben, ist mir egal. Für Optionshändler ist das ein guter Markt, trotz der nicht zu hohen Volatilität. Diese bleibt aber sehr wechselhaft und springt etwa alle 1,5 Monate regelmäßig auf über 20%., s. Chart. Das bietet den Optionshändlern in zweierlei Hinsicht Handelschancen. Nach dem Sprung verkaufe ich die DAX-Optionen. Jetzt dagegen beginnt die Zeit der Käufe. Der nächste Sprung der impliziten Volatilität kommt etwa Ende Oktober. Bis dahin rechne ich mit der Fortsetzung der Jahresendrally.

Wie im Chart der Tradesignalonline.com sichtbar hat der DAX wie, von mit vermutet, eine Unterstützung bei 11200 gefunden und bewegt sich seitdem bis auf den Bereich 12450-12600. Dort verlaufen die nächsten Fibonacci Niveaus, die als Widerstand erkennt werden können. Oberhalb 12600 ist der Weg zuerst bis 1300 0und darüber auf 13600 frei. Ich glaube jedoch nicht, dass es soweit kommt. Es werden neue Tweets von Trump oder andere Ereignisse dafür sorgen, dass Aktien verkauft werden. Unternehmen werden nicht unendlich mit fremden Geld investieren und das Personal aufstocken. Einmal kommt der schwarze Schwan angeflogen. Und die Kreditblasen werden so was von platzen. Schauen Sie sich die Entwicklung am Kreditmarkt von privat zu privat P2P zum Beispiel anhand der Plattform Mintos. Der Anstieg der gehandelten Volumina erschreckt. Wer hier keine Blase sieht, dem kann nicht geholfen werden. Wenn es kracht, dann hilft uns keine Diversifizierung, die Korrelation wird plötzlich aus dem Nichts kommen,

Insgesamt liegt zurzeit die historische Volatilität höher als die implizite. Die Beruhigung ist offenbar etwas zu schnell passiert.

Die EUREX-Positionen zeigen die Präferenzen der Händler im Bereich 12450 bis zum nächsten Verfall in zwei Wochen (Quelle http://www.eurexchange.com). Dort dürfte der DAX also an jenem Tag stehen. An eine baldige starke Korrektur glaube ich nicht wirklich.

Ich würde die Rückgänge dafür nutzen, Aktien mit hohen Dividenden über Optionen zu kaufen.

Im zweiten Chart unten sehen wir den Verlauf der impliziten Volatilität anhand des VDAX. Was auffällt, ist ein regelmäßiges Sprimngen alle 1,5 Monate.

 

 

DAX_20190906

 

DAX_IV_20190906

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Veröffentlicht von Option_Basil

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