Nach dem Verfall und Aussichten wie gehabt

 

Der DAX verabschiedete sich am Freitag, dem Großen Verfall mit dem Wert, der etwa im Bereich meiner Erwartung lag. Ich habe mehrere Male zuvor geschrieben, dass die Mehrheit der Optionshändler anscheinend den DAX bei 12450 sehen will. Ist doch einfach, oder?

Für die kommende Periode, das kann ich Euch jetzt schon verraten, werden wir voraussichtlich den DAX bei max. 12800 sehen. Denkbar ist auch ein Abrechnungskurs knapp über 12600. Ist doch einfach. Hier der EUREX-Link mit den Open Interests.

https://www.eurexchange.com/exchange-en/market-data/statistics/market-statistics-online/100!onlineStats?productGroupId=13394&productId=70044&viewType=&cp=Call&month=10&year=2019&busDate=20190920

Wenn es so einfach wäre, könnte ja jeder von uns DAX-Kaufoptionen mit dem Oktober – Verfall verkaufen und in den Urlaub fliegen. Es sind bald Herbstferien. Am 19.10.2019 sehe ich dann nur zu, wie meine Option wertlos verfällt. Ist doch geil, oder?

Die Gefahr einer solchen Strategie liegt im Erwartungswert. Sollte der DAX doch noch über 12800 steigen, wird der Verlust hoch, viel höher als der potenzielle Gewinn,

Generell ist die Stimmung gut. Der oft orakelte Krieg im Nahen Osten tut hier nichts zur Sache. Kriege sind ja gut für die Börse, habe ich einst in diesem Blog geschrieben. Nein, Kriege sind schlecht und Beweis für das Versagen der Menschheit. Dennoch zeigen die historischen Daten, dass erwartete militärische Auseinandersetzungen die Kurse befeuern, nicht zuletzt aufgrund der erwarteten Auftragseingänge.

Es sind die Unsicherheiten, die einen Crash auslösen können. Es sind die sich aus dem Nichts abzeichnende Katastrophen, die Börsianer nicht mögen. Vielleicht wird diesmal alles anders.

De DAX bleibt freundlich. Die Marke 12400 ist natürlich relevant. Sollte sie wider Erwarten doch nicht überschritten werden, droht ein Ungemach.

Nach oben sehe ich die 13000 als Begrenzung.

Ich rechne also weiter mit der Fortsetzung der Weihnachtsrally zumindest bis Ende Oktober. Dann sollte wie auch schon prognostiziert der nächste Ausbruch der Volatilität erfolgen. Es wird also unruhig,

Ansonsten habe ich heute nicht viel zu melden. Negative Zinsen sind nun Realität. Zentralbanken schützen große Kreditnehmer. Andererseits scheint das Kapital bei weitem nicht so gefragt wie früher. Das könnte mit der Digitalisierung zusammenhängen. Homeoffice kostet eben weniger als Maschinen und Fabrikhallen.

Nach dem Verfall und Aussichten wie gehabt

Der DAX verabschiedete sich am Freitag, dem Großen Verfall mit dem Wert, der etwa im Bereich meiner Erwartung lag. Ich habe mehrere Male zuvor geschrieben, dass die Mehrheit der Optionshändler anscheinend den DAX bei 12450 sehen will. Ist doch einfach, oder?

Für die kommende Periode, das kann ich Euch jetzt schon verraten, werden wir voraussichtlich den DAX bei max. 12800 sehen. Denkbar ist auch ein Abrechnungskurs knapp über 12600. Ist doch einfach. Hier der EUREX-Link mit den Open Interests.

https://www.eurexchange.com/exchange-en/market-data/statistics/market-statistics-online/100!onlineStats?productGroupId=13394&productId=70044&viewType=&cp=Call&month=10&year=2019&busDate=20190920

Wenn es so einfach wäre, könnte ja jeder von uns DAX-Kaufoptionen mit dem Oktober – Verfall verkaufen und in den Urlaub fliegen. Es sind bald Herbstferien. Am 19.10.2019 sehe ich dann nur zu, wie meine Option wertlos verfällt. Ist doch geil, oder?

Die Gefahr einer solchen Strategie liegt im Erwartungswert. Sollte der DAX doch noch über 12800 steigen, wird der Verlust hoch, viel höher als der potenzielle Gewinn,

Generell ist die Stimmung gut. Der oft orakelte Krieg im Nahen Osten tut hier nichts zur Sache. Kriege sind ja gut für die Börse, habe ich einst in diesem Blog geschrieben. Nein, Kriege sind schlecht und Beweis für das Versagen der Menschheit. Dennoch zeigen die historischen Daten, dass erwartete militärische Auseinandersetzungen die Kurse befeuern, nicht zuletzt aufgrund der erwarteten Auftragseingänge.

Es sind die Unsicherheiten, die einen Crash auslösen können. Es sind die sich aus dem Nichts abzeichnende Katastrophen, die Börsianer nicht mögen. Vielleicht wird diesmal alles anders.

De DAX bleibt freundlich. Die Marke 12400 ist natürlich relevant. Sollte sie wider Erwarten doch nicht überschritten werden, droht ein Ungemach.

Nach oben sehe ich die 13000 als Begrenzung.

Ich rechne also weiter mit der Fortsetzung der Weihnachtsrally zumindest bis Ende Oktober. Dann sollte wie auch schon prognostiziert der nächste Ausbruch der Volatilität erfolgen. Es wird also unruhig,

Ansonsten habe ich heute nicht viel zu melden. Negative Zinsen sind nun Realität. Zentralbanken schützen große Kreditnehmer. Andererseits scheint das Kapital bei weitem nicht so gefragt wie früher. Das könnte mit der Digitalisierung zusammenhängen. Homeoffice kostet eben weniger als Maschinen und Fabrikhallen.

 

Hier nochmal ein DAX – Chart m f. G. tradesignalonline.com und unten der Verlauf des europäischen Volatilitätsindex VSTOXX.

 

DAX_20190922

Veröffentlicht von Option_Basil

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