Das große Geld setzt auf den weiteren Anstieg

Die vergangene Woche war genauso langweilig wie die meisten zuvor. Eigentlich passiert so gut wie gar nichts an der Börse. Vor einem Jahr stand der DAX etwa bei knapp unter 12500, Tendenz leicht fallend. Ab Januar ging es dann nach oben und ab Juni- nach der Dividendensaison wieder runter. Und so weiter. Eine Wellenbewegung, die nur diejenigen bereichert, die auf die Fortsetzung der Seitwärtsbewegung setzten. Alle anderen, insbesondere die Optionshändler, die auf große Bewegungen im Aktienmarkt setzen, kommen leer aus, es sei denn, sie positionieren sich dauernd mit den Käufen besonders wenn die Volatilität den nächsten Tiefpunkt berührt. Diese sog. Black-Swan Strategie ist von mir durchaus beliebt, dennoch selten praktiziert. Auf der sicheren Seite bleibt man, wenn man Optionen verkauft und zwar so, dass etwaige Schwankungen leicht zu verschmerzen sind.

Unten habe ich den aktuellen Chart angehängt. Das Bild der vergangenen Woche zeigt eine ruhige und demnach positive Kursentwicklung. Interessant ist lediglich der 25.09. Das Chartmuster wird gerne Doji genannt. Es erfolgten Abgaben, die jedoch abgefangen werden konnten, und so schloss der DAX etwa w er in den Tag gestartet ist. Diese Konstellation wird insgesamt als ein positiver Indikator gesehen.

Erwähnenswert ist auch der 24.09. An dem Tag wurden über 8000 DAX-Puts mit dem Basispreis 12200 gehandelt. Das Geschäft kann nur durch Stillhalter initiiert worden sein, die davon ausgehen, dass der DAX in drei Wochen – zum kleinen EUREX-Verfall nicht unter 12200 steht. Generell werden jetzt mehr Puts gehandelt, was auch zum Teil auf die Absicherungsgeschäfte zurückzuführen ist.

Auf der Call-Seite wurden Positionen unterhalb 12800 ausgebaut. Auch hier machen sich Stillhalter bemerkbar, die einen sanften DAX-Anstieg erwarten.

Mit anderen Worten rechnen die DAX-Händler mit einer ruhigen Fortsetzung der aktuellen Phase und einem DAX-Schlusskurs in drei Wochen zwischen 12600-12800.

Unterbrochen werden kann diese Idylle nur durch etwas Unerwartetes. Denn der nächste Ausbruch der Volatilität kommt bestimmt und zwar nach meiner Einschätzung etwa Ende Oktober. Bis dahin tanzt der Bulle, wie man früher sagte, als die Börse den Namen noch mehr verdiente.

DAX_20190924

 

DAX_OI_20190924

Veröffentlicht von Option_Basil

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