Volatilität wird interessant

 

Noch ist die Hoffnung auf als dauerhafte Vergessen nicht gestorben. Heute öffnete die Gastronomie. Ich selbst,d er eher selten ins Restaurant geht, reagierte erstaunlich euphorisch auf dieses Ereignis. Es bringt ein Stück Freiheit zurück. Die Lebensfreud ist auch genießen und zusammen sein. Das wird keine bestreiten.

Nun müssen wir dennoch den wirtschaftlichen und noch nicht ganz absehbaren Schaden berücksichtigen, wenn über die weiteren Aussichten gesprochen wird. Dieser ist immens. Ich weiß nicht, wie das neue Leben aussehen wird. Bis das weltweite Reisen wird möglich ist, werden viele pleite gehen. Viele Berufe, die als cool und ein Garant für den Wohlstand galten, wie Trainer werden nun auf Dauer ins Internet umziehen müssen. Aber ist das noch die alte Dienstleistung? Die Kultur ist ein weiteres Opfer der Covid-Krise. Brauchen wir sie überhaupt noch? Es geht auch ohne. Ich glaube, es wird etwas Neues entstehen, aber das habe ich bereits letzte Woche geschrieben.

Jetzt zur Börse.

Gefühlslage:

Ich erwarte entweder eine langweilige Seitwärtsbewegung mit kleinen Schwankungen. Man kann es ein Aufwärtstrend nennen, jedoch ohne Dynamik.

Oder wir werden immer öfter Rückschläge sehen, Der Markt wird immer öfter getestet, sich danach aber stets erholen, noch… Die Notierungen unterhalb 9600 dürften dann nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Faktenlage:

Charttechnisch sahen wir in der letzten Woche eine Korrektur, die den DAX auf das Niveau der minimalen Fibonacci-Korrektur knapp unter 10100 brachte. Danach setzte eine Erholung. Der Weg nach oben könnte bis auf 10700 reichen. Sollte der Index auf 10900 steigen, geht es dann schnell auf über 11000. Darunter sind Schwankungen bis auf 9600 denkbar. Fällt der Indes tiefer, dann sehen wir schnell 8200.

Interessant wird es, wenn wir auf die Volatilität schauen, ausgedrückt durch den europäischen Index VSTOXX. Hier wurden Niveaus erreicht, wo ein Anstieg wesentlich wahrscheinlicher erscheint, als ein weiterer Rückgang. Am Donnerstag hatten wir die erste bessere Kaufgelegenheit, sprich Vola-Verkauf, als der Index VSTOXX auf fast 40% stieg. Ja, es war noch ein Kauf. Denn tendenziell deuten die Indikatoren auf die Fortsetzung der aktuellen Phase mit fallender Impliziten Volatilität.

Der Verfall am letzten Freitag hat mehr oder weniger meine Erwartungen bestätigt. Der DAX endete die Periode bei knapp 10500.

Für die beginnende Juni-Periode rechnen die EUREX-Händler mit einem DAX-Schluss zwischen 11000 und 10000, also nichts Neues. Bei 11000 liegen die meisten offenen Call-Kontrakte. Bei 10000 die meisten Put-Kontrakte.

Das Put-Call Ratio bleibt im bullischen Bereich mit fallender Tendenz.

Zusammenfassend besteht kein Grund, um einen schnellen Kursrückgang zu erwarten, die Credit-Spreads würde ich langsam absichern, da der Anstieg der Volatilität liegt nicht mehr in weiter Zukunft.

 

DAX-20200517

Veröffentlicht von Option_Basil

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