DAX keine Impulse und Collar

Viel zu sagen habe ich nicht, ich schreibe trotzdem, obwohl ich viele andere Dinge zu tun habe.

Der DAX folgte den US-Vorgaben brav und weigert sich, Signale zu generieren. Aus dem Dreieck ist der Index immer noch nicht ausgerissen. Der positive Trend kristallisiert sich heraus. Wenn auch sehr sehr zögerlich. Wie ich zuletzt mehrfach betonte, beim Fehlen der Impulse geht es erst einmal nach oben. In den letzten Jahren hatten wir eine andere Situation. Händler waren auf Reisen im Sommer und es kam deshalb oft zu Übertreibungen. Börsen kannten in den Sommermonaten keinen Halt und die Überhitzung war zu spüren. Danach krachte es schön. Diesmal sind viele zu Hause geblieben. Und es sind immer noch offensichtlich zu wenige institutionelle Investoren, die im Markt mitmischen. Aber auch sie müssen etwas tun, wenn die SAP oder andere gute Zahlenmelden, oder Entlassungen verkünden. Deshalb geht es in winzigen Schritten nach oben.

Charttechnisch hat sich nicht viel getan, auch wenn der Anstieg am Montag eher das Kursziel für die kommende Woche markiert.

Am Freitag steht der kleine Verfall an der EUREX an. Die Open Interests der offenen DAX -Optionen deuten auf einen Abrechnungskurs des DAX zwischen 12500-1300 hin. Knapp darüber ist auch denkbar. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Das Put-Call Ratio liegt wenig über 1,1 somit zurück im bullischen Bereich.

Was tut man in diesem Markt? Alle wissen, dass sich die Märkte entscheiden werden der Ausbruch könnte heftig werden. Aber die aktuelle laue Phase kann noch lange andauern, mit kleinen Ausreißern. Es bleibt ein guten Markt für abgesicherte Stillhaltergeschäfte – sog. Credit Spraeds. Die implizite Volatilität ist zwar immer noch relativ hoch, verglichen mit dem Jahresanfang. Aber sie fällt leicht und sie Skew nimmt ab. Die Absicherungen werden somit günstiger. Ich schaue zunehmend auf Aktien, die im nächsten Jahr Dividenden zahlen, wie die Deutsche Telekom. Hier bietet sich eine Collar -Strategie an. Ich kaufe Aktien, verkaufe Calls leicht aus dem Geld und kaufe die gleiche Anzahl von Puts. Der rest ist Routine. So generiere ich ein regelmäßiges Cashflow und warte auf den berühmten Kursanstieg ab März. Schaut Euch nur die Charts an.

Optionshandel ist halt ein Geduldsgeschäft. Der geduldigste gewinnt.

Für alle interessierten empfehle ich Internet-Literatur z. B.

https://www.thebluecollarinvestor.com/

Ich weiß, dort werden auch kommerzielle Angebote gemacht, mit denen ich nichts zu tun habe. Aus dem Blog des Autor- eine Optionen-Enthusiasten kann ich auch etwas lernen.

Veröffentlicht von Option_Basil

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