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Leichtes Bitcoin Trading, das Sterben der Verkaufsoptionen und DAX kaum über 13.000

Während meiner Analysen zitiere ich oft die EUREX-Statistiken. Insbesondere geben die sog. Open Interests (OI) manchmal eine gute Indikation über die vorherrschenden Trends. Die Anhäufung der offenen Optionspositionen wird gerne als Hinweis auf die „Präferenzen des großen Gelds“ interpretiert.

Vor zwei Wochen und früher schrieb ich, dass ich kurzfristig einen Aufwärtstrend erwartete mi t dem Ziel 13.000. In der Tat lagen damals die meisten offenen Calls bei diesem Strike. Ich scheine recht gehabt zu haben. Jetzt schwanken jedoch die Händlermeinungen. Der DAX bewegt sich seit Tagen nicht vor der Stelle. Eine sehr enge Spanne zwischen 12940-1320 hält den Index gefangen. Der US-Markt, der normalerweise den Ton vorgibt, passt sich an und  steigt zwar , jedoch ohne große Dynamik.

Warum zum Teufel steht der DAX? Und es gibt plötzlich Erklärungsversuche. Manche behaupten schlicht, dass bei 13.000 große (und erfahrene) Investoren verkaufen und kleine (private) Investoren kaufen. Diese These würde die in Open Interests sichtbaren Präferenzen des großen Geldes bestätigen.

Das erscheint mir trotzdem zu einfach. Ich selbst bin der Meinung, dass die großen Investoren entweder längst ausgestiegen oder noch nicht eingestiegen sind. Die aktuelle Entwicklung ist eher auf die Wartestellung der meisten Trader zurückzuführen, die nun nicht wissen, was tun und auf die Reaktion der anderen warten. Es ist eigentlich ein guter Markt für Stillhalter, die bereits auf verkauften Optionspositionen sitzen.  Viele Handelssysteme setzen auf Ausbrüche,  und sie bleiben ruhig, solange nichts passiert. Die anderen Handelssysteme setzen auf die Umkehr bzw. Rückkehr zu 13.000 Marke. Und so findet das dauerhafte Pendeln statt.

In einer Woche ist der Verfall und ich schaute auf die November Kontrakte. Da ist die Stimmung nicht mehr so optimistisch. Zwischen dem Strike 13200-13300 liegen die meisten offenen Call-Kontrakte. Auf der Unterseite liegen die meisten offenen Kontrakte mittlerweile bei 12500 und darunter. Alles deutet also auf eine pessimistische Erwartung hin. Denn was auffällt, ist eine fokussierte Anhäufung der Puts und keine breite Streuung, wie zuletzt.

Charttechnisch sieht es für den DAX ebenso gut aus, da am Freitag ein neuer Rekord erzielt wurde.

Zusammenfassend, zum Jahresende erwarte ich keine wesentliche Veränderung. Die Märkte wollen nach oben. Beim DAX wird wohl bis zum Verfall wenig geschehen, danach aber schon.

Übrigens liegen zurzeit über 187.000 offene Put-Kontrakte im Oktober an der EUREX. Davon liegen nur 1000 oberhalb 13.000. Wenn sich also nichts tut bis zum nächsten Freitag, dann werden in der Nacht zum 21.10 ca. 99,5% aller offenen Kontrakte wertlos verfallen.

http://www.eurexchange.com/exchange-en/market-data/statistics/market-statistics-online/180102!onlineStats?productGroupId=826&productId=17254&viewType=3&cp=Put&month=10&year=2017&busDate=20171013

Die Verkäufer von Put-Optionen können sich über die Gewinne freuen.

Die einfachsten Gewinne scheinen zurzeit mit Bitcoin möglich. Wie zuletzt berichtet habe ich die vor zwei Wochen beobachtete Korrektur zum Kauf von Zertifikaten genutzt und kurz vor 4000 Euro Grenze kaufte ich nochmal nach. Das Trading von Bitcoin befindet sich in einer ähnlichen Phase wie der Aktienhandel vor 20 Jahren. Es ist berechenbar, man kann sich auf die Charttechnik stützen. Ausbrüche werden langsamer gehandelt und geben einem die Chance, auf den fahrenden Zug zu springen. Versuchen Sie es mit dem DAX!.

Ich mache mir keine Gedanken, warum es so ist, aber solange man damit Geld machen kann, bleibe ich ein wenig dabei.

Bei meinen Optionspositionen habe ich etwas gemischtere Gefühle. Den DAX-12750 Call auf der Shortseite  hätte ich doch früher rollen sollen. Nun warte ich, bis kein Zeitwert mehr enthalten ist und werde ihn auf November rollen. Die Positionen sind mehrfach ach oben abgesichert.  Ich bis also zurzeit sehr Vega-positiv und warte auf den Ausbruch. Wobei ein kräftiger Anstieg wäre mir etwas lieber als ein Sturz. Jetzt geht es darum, die Kosten einer solchen Strategie möglichst niedrig zu halten. Inzwischen habe ich einige Gewinne realisiert. Zum Beispiel wurde ein November Bull Call Spreadssowie Put auf der Shortseite realisiert. Der aktuelle unrealisierte Verlust täuscht etwas darüber hnweg, dass die Positionen im November auf jeden Fall Gewinn bringen werden, die Frage ist nur wie hoch er ausfällt. Als Optionshändler muss man mit allen Szenarien rechnen, dann kommt es doch ansders.

Die Spreads in DTE und DBK laufen wie erwartet gut und sind im Gewinn.

Chart m. f. G. http://www.tradesignalonline.com

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 ODAX  C  OKT17  12.750,0000  0  0  0  0  1  0  0  EUR  -1.184,50  -1.289,50
 ODAX  C  OKT17  13.050,0000  0  2  0  0  0  0  0  EUR  13,50  316,00
 ODAX  C  OKT17  13.150,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  8,00  44,50
 ODAX  C  NOV17  12.900,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  180,00  1.065,00
 ODAX  C  NOV17  13.050,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  -7,00  613,00
 ODAX  C  NOV17  13.200,0000  0  0  0  0  2  0  0  EUR  -64,00  -594,00
 ODAX  C  NOV17  13.250,0000  0  0  0  0  1  0  0  EUR  0,50  -224,50
 ODAX  C  DEZ17  13.900,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  -25,50  32,00
 ODAX  P  NOV17  10.200,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  -39,00  6,00
 ODAX  P  DEZ17  9.500,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  -109,50  10,50
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DAX im Oktober 2017 – das ist keine gute Zeit für den Aktienverkauf

Die Nachrichten überschlagen sich in positiver Botschaft. Oder besser gesagt – die heiß gelaufenen Märkte werden nachträglich in der Presse und sozialen Netzwerken mit volkswirtschaftlichen Fakten gerechtfertigt. Neuerdings wird die angekündigte Steuerreform in den USA als Kurstreiber genannt. Sinkende Steuern heißt, steigende Gewinne. Und was hat die Aktien bisher getrieben? Trumps Wahl, Aussichten auf Bankenderegulierung und am Ende ist es die Liquidität. Steigende Zinsen in den USA sind inzwischen Realität, die jedoch ignoriert wird.

Der deutsche und europäische Markt richtet sich nach den USA. Die deutschen Unternehmen sind natürlich auch die Profiteure der Globalisierung und solange sie keine schlechten Zahlen berichten, wird es keine Korrektur geben.

Zum Schluss neigt sich das Jahr dem Ende zu. Ich habe bereits vor einigen Wochen die Jahresendrally angekündigt bzw. erwartet. Spätestens als der DAX oberhalb 12450 stand, war alles klar.

Inzwischen nähern wir uns der 13.000 Marke und diese hat es in sich. Schon einmal scheiterte der Deutsche Leitindex an diesem Preis.  Im Juni stieg er zwar darüber, fiel danach schnell und es dauerte dann drei Monate, bis der nächste Anlauf gewagt wurde. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der DAX auch diesmal an 13.000 scheitert. Viele Szenarien sind möglich. Der Index wird vermutlich zuerst um diese Marke tanzen und in drei Wochen, zum Zeitpunkt des Oktober-Verfalls kaum über 13.000 liegen. Dafür spricht die Anzahl der offenen Call-kontrakte an der EUREX, s. unten

Die meisten Calls liegen bei 13.000.

Denkbar ist ein steiler Anstieg darüber. Eine Korrektur könnte ebenfalls eintreten, bloß durch was soll sie ausgelöst werden?  Das mögliche Korrektur Niveau liegt bei 12200.

Zu meinen Positionen habe ich nicht viele zu berichten. Im DAX  alles im grünen Bereich. Meine geshortete Call-Position liegt zwar inzwischen im Geld, sie ist jedoch mit 4 Positionen abgesichert, so dass ich komfortabel rollen könnte. Ich warte einfach ab, was passieren wird.

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30. Sep
 ODAX  C  OKT17  12.750,0000  0  0  0  0  1  0  0  EUR  -619,00  -724,00
 ODAX  C  OKT17  13.050,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  66,50  106,50
 ODAX  C  OKT17  13.150,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  15,50  52,00
 ODAX  C  NOV17  12.850,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  295,50  832,00
 ODAX  C  NOV17  13.050,0000  0  0  0  0  1  0  0  EUR  -129,00  -390,50
 ODAX  C  DEZ17  13.900,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  -32,00  25,50
 ODAX  P  NOV17  10.200,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  -27,00  18,00
 ODAX  P  NOV17  11.350,0000  0  0  0  0  1  0  0  EUR  38,50  -71,50
 ODAX  P  DEZ17  9.500,0000  0  1  0  0  0  0  0  EUR  -96,00  24,00