Ausblick 13.11.07

Mein Indikator hat gestern keine Signale ausgesendet. Ich bin also nach wie vor neutral. Die asiatischen Börsen lieferten heute Nacht eher ein differenziertes Bild. In Japan und Singapur tendierte der Markt schwach. Die US- Vorgaben sind auch nicht sehr positiv.

Technisch hat sich seit letzter Woche nicht viel gatan. Die Konsolidierungszone zwischen 7700-7900 muss zuerst verlassen werden, um dem Markt mehr Dynamik zu verleihen.

So eben hat der CFD Handel begonnen. Der gestrige Kurs von 22.00 Uhr von 7730 wurde natürlich sofort nach oben verlassen. Also wie gesagt, der neue Anlauf auf die obere Begrenzung 7900 hat möglicherweise begonnen.

Das waren meine Worte. Und jetzt, was die Analysten sagen. Mal sehen wer recht hat.

Die Konsolidierung an den Europas Börsen dürfte sich nach Einschätzung aus dem Handel am Dienstag fortsetzen. Die Vorgaben aus den USA und Asien werden als leicht belastend für die europäischen Aktien eingestuft. Nachdem sich in den Köpfen der Marktteilnehmer festzusetzen scheint, dass sich die Krise an den Kreditmärkten belastend auf das Wirtschaftswachstum auswirken wird, kommen inzwischen andere Sektoren unter Druck. Nachdem die Banken zunächst die Talfahrt gestoppt haben, waren es in den vergangenen Tagen vor allem die Technologiewerte. Im Handel wird davon ausgegangen, dass es in den kommenden Tagen bei den Zyklikern zu einigen Positionsglattstellungen kommen werde. DAX/MDAX/TECDAX

   Knapp behauptet – Der DAX ist zum Wochenauftakt nicht so recht in die Gänge gekommen. Nach einer ausgesprochen volatilen Vorwoche und angesichts wichtiger Inflationsdaten aus den USA am Dienstag legte der Leitindex eine Pause ein. Die Tagesspanne fiel mit nur 35 Zählern sehr gering aus. Händler sagten, Investoren nähmen „zunehmend auf der Seitenlinie Platz“. Die Tendenz weise aber eher ab- als aufwärts. Gleichzeitig sei eine „Marktaufspaltung“ zu beobachten: Hohen Kursgewinnen von Finanzwerten stünden Verluste und Gewinnmitnahmen bei Versorgern sowie bei Porsche und VW gegenüber. Auch bei den Nebenwerten in MDAX und TecDAX gab es erneut sehr starke Kursausschläge in beide Richtungen. „Das ist ein typisches Muster für unentschiedene Anleger und Märkte“, resümierte ein Händler.

DAX-FUTURES

   Schwächer – Die kräftige Erholung des Bankensektors in den USA habe das Sentiment etwas aufgehellt, kommentierte ein Händler zwischenzeitlich. Im späten Geschäft sei es aber zusammen mit der Wall Street nach unten gegangen. Zudem wurde die Unterstützungen bei 7.813 und 7.786 Punkten ohne großes Aufhebens gebrochen. Schon zuvor hatte ein Händler gewarnt, dass die Erholungen vom Niveau um 7.800 DAX-Future-Punkte immer verhaltener ausfielen. Kunden hätten auf diesem Niveau offensichtlich keine größeren Long-Engagements mehr gewagt. Die technischen Indikatoren gelten nun als deutlich eingetrübt.

Veröffentlicht von Option_Basil

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