Doomday auf den Märkten oder doch noch nur Trump-Market?

 

Zum Staunen bestätigen sich meine vagen Prognosen, Ab Mitte August werden die Zeichen deutlicher. Die Märkte befinden sich in einer sog. Baisse. Seit 2017 werden keine neuen Höchststände im DAX erreicht. Zwischen 10400-13400 liegt die Schwankungsbreite des Deutschen Aktienindexes. Vieles spricht für die Fortsetzung der Korrektur. Ich würde raten, die kleinen Erholungen dafür auszunützen, Verkaufsoptionen zu kaufen. Die Volatilität steigt und die kurze Beruhigung in den Märkten wird nicht durch einen Kursanstieg begleitet. Es sind Verschnaufpausen, in welchen der Läufer stehen bleibt, aber er wendet nicht.

Verstärkt wird die Untergangsstimmung durch die aktuelle Nachrichtenlage und das Gefühl der Machtlosigkeit. Amazonas brennt und wir können nichts tun. Aus aller Herrenländern kommen Glücksritter zu uns erzwingen eine Aufnahme und wir können nichts dagegen, wohl wissend, dass unser deutsches Volk weder bereit noch charakterologisch dafür geeignet ist, fremde Kulturen zu assimilieren. Nein, auch wenn alle wissen, dass junge Männer aus den afrikanischen Ländern meistens nur Gewalt kennen und diese bei uns anwenden werden, wir müssen schweigen.

Das Hauptproblem der modernen Welt scheint die Bevölkerungsexplosion zu sein. Die Dummheit und Egoismus der Menschen scheinen unbegrenzt. Gerade dort, wo Unruhe und Armut herrschen, werden immer mehr Kinder geboren.

Hinzu kommen noch machtpolitische Spiele zwischen Israel-USA-Syrien-Iran. Und bitte China nicht vergessen, das das Ziel verfolgt, jeden Menschen zu überwachen, Es ist ein Land ohne den Zugang zum weltweiten Internet, ein Land das buchstäblich alles Wissen dieser Welt einsaugt.

Es ist also die Dummheit dieser Gattung, die an allen Problemen schuld ist.

Die Ausweglosigkeit führt zum Ausverkauf an den Börsen. Negative Zinsen setzen noch einen darauf, obwohl sie eigentlich für eine ewige Kursrally sorgen müssten.

Der unmittelbare Trigger der neusten Entwicklungen and en Märkten wird am Ende doch durch Tweets des US-Präsidenten ausgelöst. Es hieß doch am Freitag, Trump wolle die Zölle erhöhen, jetzt heißt es sei missverstanden worden, s. unten

Jetzt zurück zum DAX. Sollte dieser unterhalb 11200 fallen und sich nicht schnell erholen, dann sieht es schlecht aus. Nach oben liegt die Begrenzung bei 12000. So liegen auch die offenen EUREX-Kontrakte. Zwischen 11000-12000 wird es wohl bis zum Verfall im September bleiben. Was mich ebenfalls beunruhigt, ist die Tatsche, dass, wie im Bild unten sichtbar, der DAX eigentlich eine Erholungsphasen hinter sich hat.

Was sollte man jetzt tun. Nun wie im Gedicht, wer jetzt noch keine Absicherung hat, wird auch keine mehr kaufen, Zumindest nicht wenn die Märkte in Panik sind. Ich würde raten, abzuwarten, bis eine erneute Beruhigung sich erkennbar macht und dann Puts kaufen. Ich würde keine Aktien mehr kaufen, es sei denn über Verkäufe der Verkaufsoptionen. Diese Art von Trading ist aber etwas komplizierter und nicht für jeden geeignet.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass alle Vermögenswerte verkauft werden. Der Preisrückgang scheint korreliert über alle Asset-Klassen. Es gibt keine Möglichkeit, vom „Favoritenwechsel“ zu profitieren.

Wir können also gespannt bleiben, ob die aktuelle Korrektur im Oktober doch noch nicht traditionell zur Jahresendrally mutieren wird. Denn bisher habe ich nichts von Dividendenkürzungen gehört.

 

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Ayondo Pleite und warum Black Swans trotzdem gewinnen werden

 

Die detaillierte DAX-Analyse erspare ich Euch heute. Ich habe auf Youtube einen kurzen Beitrag veröffentlicht

Die Kursaussichten bleiben schlecht. Ich sehe im Moment keinen Grund, mit Käufen anzufangen. Ruhige Phasen würde ich auszunützen, um sich mit Puts einzudecken.

Eine andere Nachricht hat mich mehr beschäftigt. Die Sozial-Trading Fintech Ayondo ist pleite.

https://www.finanz-szene.de/fintech/social-trading-anbieter-ayondo-ist-pleite/

Eine weitere Investment-Superidee ist gestorben. Ich habe persönlich nicht viel gehalten von dem ganzen Social-Trading-Boom. Zwar habe ich selbst ein Zertifikat bei Wikifolio, ich pflege das Portfolio kaum noch. Es gibt erfolgreiche Fintechs , die Kredite vermitteln oder den Zahlungsverkehr übernehmen. Aber keine Idee hat sich bisher im Bereich Investments durchgesetzt. Weder Robo-Advisory noch social – Trading können per Definition ein positives Alpha auf Dauer generieren.

Die Idee, sich den anderen erfolgreichen Investoren anzuschließen, kann nicht funktionieren. Stellen Sie sich folgende vergleichbare Situation vor. Es gibt überall erfolgreiche Pizzerien, Handwerksbetriebe, Onlinehändler. Versuchen Sie nun ein Follower von einem ebay-Händler zu werden. Sie führen die gleichen Geschäfte aus. Sie verkaufen Handys, Uhren oder Staubsaugerroboter zum selben Preis wie Ihr Referenzhändler, dem Sie folgen. Und zum selben Zeitpunkt. Würden Sie damit Geld verdienen? Wohl kaum, denn Sie würden zu anderen Preisen kaufen und außerdem wissen Sie nicht, welche Risikotoleranz Ihr Referenzhändler hat.

Wenn ich einen erfolgreichen Trader sehe, dann hat das für mich objektiv keinen Sinn, seine Handelsstrategie nachzubilden. Es kann sein, dass er nun eine längere Verlustphase durchlaufen wird. Ihm wird diese nicht schaden, Ihnen wohl.

Sie wissen nicht, wie die gesamte Portfolio-Struktur ist und außerdem wenn alle dieselben Handelsentscheidungen treffen würden, dann hat niemand mehr einen Vorteil gegenüber den anderen. Warum soll ich dann noch gewinnen?

Wenn schon, dann bin ich immer der große Freund des Black Swan Ansatzes oder des tail -Investments. Es ist eine Strategie, wo man gegen den Trend zum Beispiel Puts kauft, also auf fallende Börsen setzt, wenn alle anderen Aktien kaufen. Mit dieser Strategie verlieren Sie meistens Geld, da Sie fast immer mit Ihrem Portfolio zum Gesamtmarkt negativ korreliert sind.

Die wenigen Gewinne machen wieder alles gut. Naja, nicht immer und man braucht einen langen Atem. Unten lesen Sie, dass viele der sog. Black-Swan Funds in diesem Jahr Verluste erleiden. Allerdings stammt der Artikel vom Juni 2019 🙂

https://www.investopedia.com/news/black-swan-investors-lose-big-stocks-thrive/