Wochenbeginn, Depot und Politik

Eigentlich war die letzte Woche genauso unspektakulär wie viele Wochen seit Mai 2025. Der DAX entfernte sich von seinem Allzeithoch und sank fast 800 Punkte In der Wochenmitte. Danach passierte nicht viel. Die implizite Volatilität stieg zuerst von 16% auf über 21%, sank danach. Außer Spesen nichts gewesen, würde man meinen. Man muss dennoch genauer hinschauen.

Vor einer Woche verwies ich auf die Tatsache, dass ein neues Langzeithoch sich zuerst behaupten muss. Es sei wichtig, ob der Index auf der Höhe bleiben wird, oder schnell in den alten Korridor zurück fällt. Und tatsächlich geschah das Letztere. Bedeutet das einen neuen Abwärtstrend? Schön wäre es! Leider funktionieren die alten Turtle -regeln nicht mehr, auch ihr Gegenteil nicht.

Es war dennoch ein klares Signal, dass die hohe Nachfrage auf diesem Niveau auf ein starkes Angebot getroffen war. Das sollte zur Vorsicht mahnen.

Es ist naiv zu erwarten, dass der DAX seine Historie der letzten 12 Monate kennt und beachtet. Ich kann mir einen neuen Anstieg sehr gut vorstellen.

Für einen Abwärtstrend spricht zwar vieles, besonders in Deutschland. Da jedoch die meisten DAX-Eigentümer Ausländer sind und viele DAX -firmen im Ausland ihren Umsatz generieren, heißt nicht automatisch, dass eine Krise bei uns einen Crash auslösen muss.

Unser Land fährt gegen die Wand. Das hängt zuerst mit der instabilen Energieversorgung, die stark vom Wind abhängig ist. Die Verweigerung, neue Entwicklungen in der Kernenergie zu fördern, ist so dumm, dass einem nur noch der Begriff Selbstzerstörung einfällt.

Die zahlreichen Insolvenzen haben auch viele andere Gründe. Steuern hohe Abgaben, Personalkosten und hohe Inflation sind hier zu nennen.

Viele dieser Faktoren sind durch unkontrollierte Zuwanderung entstanden. Warum zahle ich jetzt viel mehr für meine Krankenversicherung? Warum soll ich oder meine Kinder bis 70 arbeiten? Jeder weiß, ab 60 wird es für die besser Verdienenden eng in jedem großen Konzern. Man wird in den Vorruhestand abgefunden. Das bedeutet zurzeit, 2-4 Jahre auf die Rente warten. In der Zukunft wird man 10 Jahre auf die gesetzliche Rente warten müssen und bis dahin die Grundsicherung beziehen.

Wenn aber jeder in dieses Land kommen und bleiben darf und später seine Großfamilie nachziehen lassen, dann soll man sich nicht wundern, dass irgendwann alles zusammenbricht.

Was die Regierung tut, ist der Versuch, diesen Zustand als unvermeidbar zu definieren und auf dieser Basis, nach geeigneten Maßnahmen zu suchen.

Hinzu kommt noch die Kriegstreiberei. Der Krieg in der Ukraine hat eine lange Historie. Er wurde klar durch die rechtswidrigen gemeinsamen Aktivitäten der NATO und Ukraine ausgelöst. Andererseits war es der Putin, der die Souveränität eines fremden Landes verletzte, genauso übrigens wie die USA schon öfter getan haben., Putin unterschätzte den Westen und überschätzte die eigene Armee.

Ich halte es für pervers, wenn junge Menschen in diesem Krieg sterben müssen, damit einer der zwei Diktatoren seine eigene Vorstellung über Grenzverläufe durchsetzen kann.

Ich sehe im Krieg die größte Gefahr auch für die Börsen. Eine Atomeskalation über Nacht würde zu unbeschreiblichen Schwankungen führen. Der Handel würde ausgesetzt, die Menschheit würde sich aus ihr Aussterben vorbereiten.

Für mich als Optionshändler wäre es dennoch eine Chance, viel Geld zu machen. Angst ist immer gut für den Optionshändler. Ich glaube nämlich nicht, dass auch eine solche Eskalation zum Weltende führen würde.

Zurück zum Depot

Ich habe bereits am Mittwoch über Roll-Tredes berichtet. Danach habe ich noch eine neue Diagonale Position eröffnet. Diese Kombinationen sind die besten in den heutigen Zeiten. Sie bringen Prämie und schützen vor dem Crash. Wichtig ist, dass sie einigermaßen günstig sind.

Der Depotwert hat sich nicht wesentlich geändert. Die kommende Woche sollte mehr mehr Profit bringen. In diesem Sinne eine heiße Woche! Der Klimawandel sollte Eure Laune noch weiter verbesern!

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