
Die nächste positive Periode in Folge. Der Positionswert nach dem Verfall ist 606 Euro höher als nach dem Juli-Verfall (inkl. Gebühren aber vor Steuern). Das ist nicht schlecht und auf das verfügbare Risikokapital fast 30% p. a.
Ich schätze, dass ich im Oktober den Break-even erreicht habe. Wie meine treuen Leser wissen, gab es während meines Karibik-Urlaubs im März eine „Panne“. Ich übersah einen unerwarteten Sturz der DBK-Aktie und wurde ausgeübt. Der Verlust nach dem Glattstellen betrug fast 4200 Euro. Inzwischen habe ich über 2500 Euro aufgeholt. Gut, es lag auch an dem ruhigen Markt. Seit März ist der DAX faktisch nur gestiegen. So gesehen war natürlich viel mehr Potenzial Ich wollte aber nicht dauernd Geschäft betreiben und reduzierte das Risiko erheblich. Inzwischen habe ich eine Handelsstrategie für mich gefunden, mit der ich leben kann.
Der Optionshandel funktioniert leider nicht so, wie manche „Ausbilder“ und andere Scharlatane gerne behaupten. Es geht nicht darum, ein „System“ zu erfinden, welches von alleine läuft. Da hilft auch nicht die KI nicht weiter. Man muss immer das Ergebnis vor Augen haben und jeden Tag das Risiko neu bewerten. Ein Vorteil bringt uns nichts, wenn Dich die Schwankungen einmal auswerfen. Ich will am Ende kein Geld verlieren, egal ob ich meine eigene Strategie nachjustieren muss oder nicht. Das ist die Realität des Optionshandels. Und nicht die Märchen vom einfachen „Einkommenstrading“.
In den letzten Tagen habe ich etwas aggressiver gehandelt und verkaufte August-Optionen nah am Geld. Auch diese Spekulation ist aufgegangen. Miene Positionierung für den September würde ich aus ausgeglichen bezeichnen. Wenn ich nichts tue, würde ich ca. 500-700 Euro beim Septemberverfall erwarten. Das ist natürlich unrealistisch. Erstens bin ich inzwischen gieriger und werde sicherlich neue Optionen schreiben.
Zum Markt, der DAX hat etwas nachgegeben, bleibt aber eindeutig im Aufwärtsmodus. Die Volatilität stieg anfangs, fiel dann aber auf 15,5%.
Ja, ich weiß, der Tag X wird kommen, der Börsenhandel wird ausgesetzt. Grüchte übe rden Überfall auf Nato und / ode rden Einsatz von Atomwaffen werden immer glaubwürdiger. Unter den Börsianern wird es lautes Zähneknirschen geben. Auch ich werde zittern. Aus diesem Grun dhalte ich immer etwas mehr Puts im Portfolio. Wenn die Volatilität explodiert, dann spielt deren Basispreis kaum eine Rolle. Auch die Puts weit aus dem geld werden zünden. Bis dahin muss ich mich mit der Stillhalterei durchboxen.
Unter der Verlauf der GuV -Kurve. Die Depotauszüge werde ich ab sofort neben der Transaktionsaufstellung veröffentlichen..
