Einen interessanten Artikel habe ich in einem englischsprachigen Blog gefunden, in dem zwei FED Ökonomisten zitiert werden.
http://krusekronicle.typepad.com/kruse_kronicle/2008/02/you-are-what-yo.html
Zusammenfassend wird dort belegt, dass die oberen 20% der Bevölkerung lediglich 2.1 mehr Einnahmen als die untern 20% erzielen. Die Begründung liegt zum einen im Konsum, welcher beim Einkommensvergleich gar nicht berücksichtigt wird. Des Weiteren sind Haushalte der einkommensschwachen kleiner als die der besserverdienenden. Deshalb bleibt da pro Person nicht allzu viel hängen…
Zuerst dachte ich mir – typisch USA- mehr ausgeben als verdienen. Aber wenn ich an meinen Bekanntenkreis denke, dann stelle ich fest, so weit sind wir hier in Deutschland auch nicht von ähnlichen Verhältnissen. Ich habe viele Freude und Bekannte, die defninitiv weniger verdienen, die aber in großen Häusern wohnen, teure Autos fahren und oft exklusive Reisen unternehmen. Viele von Ihnen sind Singles, was natürlich das Einkommen pro Person „erhöht“. Zum Teil haben die schon lange gearbeitet, als ich ins Berufsleben einstieg. Viele erbten Immobilien, ich dagegen musste mir sowohl das Studium als auch mein Domizil selbst erarbeiten (Selbstmitlied). Hinzukommt die Tatsache, dass die Arbeitsplätze für die besserverdienenden oft in überteuerten Regionen des Landes liegen ( Frankfurt, München). Ein guter Freund von mir kaufte im Sauerland ein Haus für einen Preis, welcher im Taunus nicht mal für ein Grundstück ausreichen würde… Der Unterschied ist, dass er als Arbeiter halt nur in die nächst gelegene Fabrik gehen musste…
Also etwas ist daran, wenn auch nicht zu 100% übertragbar.