Edward Thorp und das Börsenspiel

Es gibt eine ganze Reihe von Menschen, die kritisch reagieren, wenn man von Spielern an der Börse spricht. Ich verwende politisch korrekt den Begriff Teilnehmer. Bei hochspekulativen Investments wie Terminhandel ist es aber unklug, von Investoren zu reden. Es ist ein Spiel, mit einer Konfliktsituation, in der man sich auf Kosten anderer zu bereichern versucht, die es nicht wollen. Für die Spieltheorie gibt es Nobelpreise in der Ökonomie. Warum also sollte man den Begriff weglassen. Genauso wenig gehört das „Geldverdienen“ in die Börsensprache. Hier wird ein Spiel gewonnen, und es wird nicht die geleistete Arbeit , gar die Arbeitszeit entgolten. Also wie Andre Kostolany zu sagen pflegte, es wird Geld gemacht und nicht brav oder nicht brav „verdient“.

Das ein gutes Verständnis des Glückspiels eine perfekte Grundlage für das Börsenspiel sein kann, beweist Dr.  Edward Thorp, der das Spiel Black Jack so mathematisch perfektioniert hat, dass einige Kassinos ihre Regeln in den 50-ern ändern mussten (mehrere Decks , mischen nicht erst am Endes des Decks etc.)

Nun, E. Thorp soll seit 30 Jahren einen Hedge Fonfs verwalten, welcher noch nie im Minus war und 20-30% im Rendite im Jahr bringt.

Hier das  Interview.

Veröffentlicht von Option_Basil

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