Nun unterscheidet sich der Titel meiner Ausführung nicht viel von der typischen Analyse in der Zeitung , erstellt von einem jungen strebsamen ( und „belastbaren“) Analysten einer Großbank.
Aber die Bodenbildung könnte tatsächlich im Gange sein. Kurzfristig besteht für den DAX durchaus Potenzial bis auf 6930. Mein Indikator gibt aber nach wie vor keine Kaufsignale. Dazu ist er zu „träge“. Die Shortposition ist zwar noch offen, aber ich gehe von der Schliessung bis zum Handelsende um 17:30 Uhr aus.
Nach wie vor erstaunt mich der Kurssturz beim Bund. Der sog. Widerstand bei 109,9 ( 1. Fibo Korrektur der seit 2000 laufenden Longwelle) hat nur eine symbolische Bedeutung, da der Markt nach unten will. Für mich unerklärlich ist die Tatsache, dass auch bei fallenden DAX-Notierungen der Bund ebebnfalls fällt, wenn auch nicht so stark. Ich muss wirklich die Korrelationsberechnungen durchführen. Bis lang habe ich aber nach einer Quelle der historischen Kurse gesucht.
Fakt ist, dass Abgaben im Aktienbereich nicht automatisch zum Kauf der festverzinslichen Papiere führen. Erklären kann ich mir es nur dadurch, dass die Aktien gar nicht durch Großanleger verkauft werden, sondern durch die große Masse der Intradaytrader und anderer Zocker. Das sieht man darin, dass die Erholungsphasen nach kurzfristigen Abgabewellen immer am nächsten Tag kamen. Das waren wohl die Großanlegen – Fonds Manager u.ä.., die günstigere Kurse zum Einstieg nutzten.
Sie haben also gar nicht nötig gehabt, Bund zu kaufen…, weil sie im großenund ganzen auf großen Aktienbeständen sassen.
Ist halt nut ein Erklärungsversuch.