Volatilität traden

Durch Zufall bin ich auf eine merkwürdige „Gesetzmäßigkeit“ im Verlauf des VDAX gestossen. VDAX ist der Volatilitätsindex der auf Basis der an der Eurex gehandelten Indexoptionen berechnet wird. Ich will an dieser Stelle keine theoretische Einführung zum Thema Optionen anbieten. Der Hinweis soll reichen, dass auf Basis des gängigen Optionsmodells aus den gehandelten Preisen die sog. implizite Volatilität berechnet wird, die der Massstab der Kursschwankungen ist.

Alle öffentlich erhältlichen Chartprogramme zeigen den Kursverlauf vom VDAX. Wenn ich es mir auf Intradaybasis betrachte, dann stelle ich fest, dass es immer morgens einen Sprung der Vola gibt; im Laufe des Tages geht dann die Vola aber deutlich zurück. Und so geht es Tag für Tag jeden morgen. Zumindest in den letzten drei Monaten war dieses Verhalten unverkennbar. Es wundert mich eigentlich nicht. Die aufregendste Zeit im Aktienhandel ist morgens, danach am Nachmittag geht es zwar noch noch mal rauf und runter in Abhängigkeit vom US-Index, aber die Vola steigt offenbar nicht mehr.

Wie kann man davon profitieren?

Ganz einfach – man kauft einen Straddle- Put und Call mit gleicher Laufzeit und zum gleichen Basispreis. Nach dem Sprung der Vola am nächsten Morgen verkauft man es. Es ist ein risikofreies Geschäft, und wenn man es im großen Still macht, dann kann sich daraus ein schöner Gewinn ergeben. Ich werde vielleicht selbst mal probieren…

Veröffentlicht von Option_Basil

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