Anzeichen der Beruhigung?

Zahlenspiele waren schon immer meine Lieblingsbeschäftigng. Gerade wenn es um Kursprognosen an der Börse geht, schaue ich oft zurück in die neuste Geschichte und kombiniere. Es gibt keinen Beweis , dass es langfristige Korrelationen gibt, wohl aber viele Indizien, die dafür sprechen. Die entsprechenden Arbeiten aus der Econophysics will ich Ihnen ersparen. Fakt ist, dass nach einigen Sekunden die Korrelation zwischen der Vergangenheit und Gegenwart verschwindet. Welche Existenzberechtigung hätte aber die technische Chartanalyse, wenn es solche (Auto)korrelationen nicht gäbe?

Ich schaute mir die implizite Volatilität der letzten 20 Jahre anhand des VDAX an. Zur Zeit steht dieser bei 50%. An der Spitze waren es im letzten Monat 74%. So hoch war die Vola der letzten zehn Jahre noch nie, wohl aber durchlebte sie zwei Mal Phasen  mit andauernd hohen Werten. Zuerst im Sep. 2001 bis März 2002. In dieser Zeit stieg der DAX nach den 11.09 Anschlägen, um einen neuen Anlauf auf die Tiefs zu nehmen. Die zweite Phase begann im Juni 2002 und dauerte bis Mai 2003, als es nach dem Ausbruch des Irakkrieges zur endgültigen Trendwende kam. Während dieser Zeit markierte der DAx endgültig seine Tiefsstände. Die gegenwärtige High-Vola-Phase begann im September 2006 und ist somit erst drei Monate alt.

Eines ist also ziemlich sicher- dies Phase wird noch ein paar Monate dauern. In dieser Zeit wird der Markt wahscheinlich nicht mehr so stark fallen wie bis jetzt.

Also doch Beruhigung? Ja, langfristige Korrelationen vorausgesetzt. 🙂

Was können wir aus diese

Veröffentlicht von Option_Basil

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