Der Jubel in der Presse kann nicht abnehmen. Der Felix Salomon- der berümhte US-Blogger hat dafür gesorgt.
Der in SZ veröffentlichte das übersetzte „Original“
http://www.sueddeutsche.de/computer/129/467700/text/
Kurz und bündig- deutsche Blogszene kann man in die Tonne schmeissen. Ob es sie gibt oder nicht interessiert keine Sau.Ich finde es gut, dass sich die Presse damit soviel beschäftigt. Es beweist nur, dass sie im sinkenden Schiff sitzt.
Ich sehe es ganz anders. Als Deutscher mit ausländischen Wurzeln betrachte ich die Lage zwar etwas kritischer aber immer noch objektiver als viele Seit-der-Geburt-Inländer. Das hierarhische auf Karriere und Seniorität ausgerichtete Denken ist in der Tat eine sehr deutsche Eigenschaft. Der scheinbare Idealismus der Blogger ist (unserer) deutschen Natur auch fremd.
Und im Großen und Ganzen stimmt in dem Artikel alles. Nur die Schlußfolgerungen sind falsch.
Ähnlich wie an der Börse. Die Meinung der Analysten ist logisch nachvollziehbar und sehr gut volkswirtschaftlich begründet. Dennoch taugt sie gar nichts, um die Entwicklung an den Finanzmärkten zu prognostizieren.
Die deutsche Blogszene wächst und begeistert immer mehr Menschen als Autoren und Leser. Ich sehe es an den Klickraten meiner Seite, wo ja relativ wenig erscheint. Gerade durch das recht feindliche Umfeld wird sie stärker weit weniger angreifbar als woanders. Das hoffe ich zumindest 🙂
Ein Kommentar zu “Der deutsche Masochismus um die Wirtschaftsblogger”