Nun ist der Tag vorüber. Wie schon oft in der Vergangenheit veränderten sich die Märkte wenig, entgegen den Erwartungen der Medien. Seit ich mich für die Börse interessiere, höre ich immer wieder, dass der große Verfall ein hochvolatilier Tag sei, an dem die Privatanleger fernbleiben sollen.
Naja, das wäre für manche wie ich fatal. Denn an dem Tag laufen die Junioptionen aus und wenn man long ist und die Optionen im Geld sind, dann muss man handeln und diese verkaufen. In vielen anderen Fällen ebenfalls. Ansonsten verliert man viel Geld. Der Begriff Privatanleger ist also aus meiner Sicht etwas antiquiert.
Der DAX -Settlementpreis für die Juni-Serien steht bei 4841,23. Ansonsten keine Veränderung im generellen Trend. Mein Signalgeber zeigt immer noch nach unten, wenn auch der Stopp-Lossp-Preis heute beinahe berührt worden wäre ( 4879,52). Eine schüchterne Fortsetzung dieser Erholung ist aber denkbar.
Zu meinen Optionsgeschäften:
1. Commerzbank: 500 Aktien gekauft bei 6,00, Put Juni 6 gekauft zu 0,52 und heute zu 1,30 verkauft. Darüber hinaus habe ich Juni Call 7 und Juni Put 4,4 verkauft gehabt ( Stillhalter) . Durch wertloses Verfallen dieser Optionen kamen weitere 200 Euro in die Kasse
2. EON. Aktie gekauft zu 25. Put Juni25 gekauft zu 0,96. Dieser ist wertlos verfallen. Darüber hinaus gab es 90 Euro durch einen weiteren 27 Call. Die Aktie steht bei fast 25,8. Der Verlust und Gewinn halten sich deshalb in Waage. Ich habe für den Juli weitere 23 Puts und 26 Calls verkauft, um ev. die Kosten für einen Put zu finanzieren.
Beide Positionen werden geschlossen , sobald der Gesamtertrag der Aktien und Optionen positiv ist und eine Rendite von mehr als 2% per Monat ergibt.
Wie Sie also sehen, können auch Privatanleger durchaus den Hexensabbt spannend finden.