Der IFO -Index scheint wie ich bereits im Mai geschrieben habe, eindeutige Zeichen der Erholung, zumindest was die Einschätzung der Wirtschaftssubjekte ( 7000 Unternehmen) angeht.
Hilft es uns weiter? Langfristig wahrscheinlich ja, kurzfristig nein. Der DAX sackte ab, den Signalen diverser Indikatoren folgend. Ich setzte mit meinem Positionssystem bereits vor einer Woche auf fallende Kurse. Damals stand der DAX bei 5040. Das Short-Signal bleibt auch über die kommende Nacht und der Stopp-Loss für morgen steht bei 4840. Mehr müssen wir zu dem Thema nicht sagen. Das Normalniveau der Fibonacci-Korrektur liegt bei 4375. Dort könnte der Rückgang des DAX ev. anhalten.
Die Indikation für die morgige DAX-Eröffnung lautet 4691. Die gilt aber nur jetzt. Oft und gerne wird in den Medien die so. DAX-Indikation für den nächsten Tag genannt. Man vergiesst dabei, d ass bereits um 8:00:01 der erste aufgestellte Kurs des FDAX deutlich darunter liegen kann. Ich habe schon manches erlebt. Gerade wenn man Positionen über Nacht hält, muss man immer mit Überraschungen rechnen. Oder doch nicht?
Vor kurzem habe ich die historischen DAX-Notierungen mal wieder ausgewertet unter dem Aspekt, welchen Verlust bzw. Gewinn würde ein Kauf kurz vor 22.00 und Verkauf um 8:00 ergeben. Wie wirkt sich also der berühmte Gap Eröffnungslücke) langfristig aus?
Das Ergbnis war verblüffend. Langfristig seit 1996 dominierten UP-Gaps also steigende Eröffnungslücken. Die so gefürchteten DOWN-Gaps fielen weit weniger ins Gewicht.
Was íst schuld an den schlechten Daten? Natürlich Skepsis der Amerikaner. Aber auch die negative Information in den Charts. Falls der Index mit steigender Dynamik weiter fällt auch unter 4000, dann heisst es für mich, dass etwas mehr dahinter steckt. Aber davon sind wir noch weit entfernt.