Die Longposition von gestern wurde heute zum Handelsschluss bei 4776 beendet. Der Gewinn nach Abzug der Transaktionskosten beträgt 0,75.
Die Wochenperformance war insgesamt zufriedenstellend:
1. Die am vorletzten Montag eröffnete Verkaufsposition wurde mit 243 Punkten Gewinn glatt gestellt. Das darauf folgende Verkaufssignal wurde am nächsten Tag mit 40 Punkten Verlust beendet.
2. Longpositionen gab es ausser der o.g. keine weiteren.
Insgesamt machte ich ca. 200 Punkte Gewinn.
Da dies die letzte ganze Woche im ersten Halbjahr ist, nahm ich mir vor, auf die Gesamtperformance seit 1.01.2009 zurückzuschauen. Hier die Ergebnisse:
1. Longseite mit einem bzw. zwei DAX-Kontrakten +1117,75 Punkte in 15 Trades
2. Shortseite mit einem DAX-Kontrakt +993 Punkte in 11 Trades
Der gesamte Gewinn beträgt demnach 2112 Punkte abzüglich der Gebühren.
Die Gebühren hängen vom Instrument ab. Bei CFDs ist es am günstigsten, da hier bei den Indizies oft nur der Spread zu berücksichtigen ist und keine Transaktionsgebühr anfällt. Bei Futures sind es meist 5-10 € pro Trade und bei Optionen bzw. Zertifikaten sind die Gebühren am ungünstigsten, je nach Bank können es 10-20 € Mindesgebühr werden.
Zusammenfassend:
1. CFDs: 2112 € minus 220 € = 1892 €
2. Futures: 52280 € – das ist natürlich etwas illusorisch, da ich mir nicht vorstellen kann, Futures über Nacht zu halten. Theoretisch hätte man zumindest einen Teil dieses Gewinns herauskriegen können, wenn man die Position immer abends schliessen würde.
3. Optionen mit 0,5 Delta am Geld 4484 €.
Das Ergebnis war im Vergleich zu anderen Perioden überdurchschnittlich hoch. Wenn man bedenkt, dass eine DAX-Option ca. 600 € kostet, dann haben wir faktisch fast 400% erreicht. Der Schwachpunkt ist eine schlechte Realisierbarkeit dieser Methode mit Optionen. Man schafft es nie, den Anweisungen genau zu folgen und zum gegebenen Preis einzusteigen. Mit CFDs und Futures ist es wesentlich einfacher und vor allem ich kann Stopp-Loss setzen. Der große Nachteil von CFDs und Futures ist der potenziell unbegrenzter Verlust. Mit Optionen riskiere ich nur die bezahlte Prämie bei den anderen Hebelinstrumenten viel mehr.
Der steigende Gewinn meines Signalgebers wird wohl mit den zurückgehenden Volatilitäten ( Nervosität) auf den internationalen Märkten zusammenhängen.