Nun ist es wieder soweit. Am kommenden Freitag verfallen an der Deutschen Terminbörse Eurex wieder die Aktien-, Indexoptionen und Futures. Deswegen wird der Tag auch der große Verfall genannt, weil dreifach.
Ich bin, wie die Insider wissen mehr oder weniger im Optionsmarkt aktiv, mache aber keine spektakulären Aktionen wie das Projekt 1 Mio mehr. Für mich ist das Optionsgeschäft eine sinnvolle Investmentstrategie, die meine Aktienpositionen absichert und auch deren Ausbau unterstützt.
Im Moment habe ich Commerzbankaktien und etwa doppelt soviele Kaufoptionen. Darüber hinaus EON, und Puts und Calls auf diese Aktie.
Und natürlich ODAX- die DAXoptionen, die am lukrativsten sind, weil ein Punkt bereits einen Euro bringt.
Gerade in der letzten Woche vor dem Varfall machen die Optionen Freude- mit jeder Stunde werden die Shortpositionen billiger. Der Zeitwertverfall beginnt sich bemerkbar zu machen. Zwar zucken die Preise noch, wenn der DAX mal in die eine mal in die andere Richtung ausreisst, bleibt er jedoch danach wieder stehen, dann fallen die Optionsprämien sofort.
Im Moment bin ich long in 5300 Straddle, gecoverd mit 5600 und 5850 Calls sowie 5250 Puts. Im Endeffekt werde ich gutes Geld gemacht haben, wenn der DAX etwa zwischen 5500-5850 am Freitag um 13:00 Uhr steht.
Die historische Vola ist in der vergangenen Periode weiter zurückgegangen. Sie steht im Moment bei 21%.
Wie der Chart unten zeigt (mit freundlicher Genehmigung von http://www.tradesignalonline.com), nähert sich die historische Volatilität der unteren Begrenzung ihres langfristigen Trends.
Immer wenn sie in der neuen Vergangenheit daran gestossen hat, waren die DAX-Notierungen bereits stark am Fallen.
Stehen wir also auch jetzt nur wenige Wochen vor einem Crash?

Ein Kommentar zu “Hexensabbat September 2009”