Der erstaunliche Pessimismus des Elliottwellen-Experten

Gemeint ist natürlich Bob Prechter. In seiner Seite http://www.elliottwave.com/  bringt er seine Überzeugung zum Ausdruck, die Märkte seien überfällig für eine Korrektur. Die Märkte sind so optimistisch, wie sie pessimistisch im März 2009 waren.  Die Zeit für eine Trendwende sei reif etc.

Bob Prechter bleibt sich in der Hinsicht treu, zu glauben, es läge gegenwärtig eine Bärenrally vor. Diese Ansicht habe ich selbst lange vertreten. Ganz aufgegeben habe ich diesen Gedanken nicht, aber der Markt spricht eine andere Sprache. Es geht aufwärts weil man glaubt, die Nachrichten seien besser und die Nachrichten werden besser, weil es ohnehin an den Börsen aufwärts geht. Is es also doch die vom Soros so gepriesene Selbstreflexivität der Märkte?

Wie auch immer, noch ist alles chartetchnisch drin. Wenn ich auch die Hoffnung auf die fünfte Elliott-Welle aufgegeben habe, sicher ist man erst danach.

Zu den Fakten. Wie das angehängte Bild (mit freundlicher Genehmigung von www.tradesignalonline.com) zeigt, befindet sich der DAX immer noch in einer Korrekturbewegung gegenüber der Abwärtswelle, die zwischen Mai  2008 und März 2009 den Index von 7234 auf 3596 gedrückt hat. Diese Korrektur erreicht den maximalen Wert bei 5844.

Steigt der DAx also darüber, dann gehört die fünfte Welle der Vergangenheit und das nächste Kursziel liegt im Bereich 6400. Zusätzlich darf man den Faktor Zeit nicht ausser acht lassen. Je länger diese Bewegung dauert, desto wahrscheinlicher wird ihre Fortsetzung. So meine Erfahrung. Belege für dieses Verhalten habe ich nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass hier die Psychologie der Marktteilnehmer die entscheidende Rolle spielt, wie überall um die Börse…

DAX-El

 

Veröffentlicht von Option_Basil

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