DAX- die Analogie zum Crash 2008 ist nicht zu übersehen

Große Worte versuche ich immer zu vermeiden. Der Beitragstitel  ist lediglich eine nüchterne Feststellung  und nicht eine Warnung oder ein publikumswirksamer Magnet, welcher die Besucherzahlen steigern soll.

Die Märkte sind natürlich anders als 2007. Wir haben eine robuste Wirtschaft, laufend gute Unternehmenszahlen, hohe Dividenden, niedrige Zinsen und sonst keinen Grund zur Panik. Damals war ja die Hypothekenkrise in alle Munde und diese hat schließlich den Sturz an Aktienmärkten ausgelöst. Der DAX verlor über 60%  seines Wertes und stieg anschließend auf über 6300, was etwa 70% des Verlustes ausmacht. Auf  diesem Niveau kamen die Märkte ins Stocken.

Ich weiss,  die Geschichte wiederholt sich nicht eins zu eins, dennoch fällt die Analogie zu den Jahren 2007-2009 auf, wie man auf dem angehängten Chart von http://www.tradesignalonline.com sehen kann.

Im Sommer 2007 erreichte der DAX 8165 und fiel danach stark. Später im ganzen zweiten Halbjahr 2007 stiegen die Kurse noch drei Mal und versuchten das alte Maximum zu überschreiten. Vergeblich,  2008  bis Anfang 2009 gab es ein Salami-Crash auf Raten sozusagen.

Jetzt sieht es zumindest im Ansatz ähnlich aus. Ein Rauf-und-Runter seit Mitte April mit immer kleineren Hochs und schleichend steigender Volatilität. Es bleibt nur abzuwarten, was nun den großen Sturz auslösen wird. Ich wette auf eine Stattspleite bzw. eine begründete Angst davor.

Veröffentlicht von Option_Basil

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