Fangen wir von hinten an. An der charttechnischen Aussagekraft des Deutschen Leitindexes hat sich nichts geändert. Nach wie vor sehen wir steigende Dreiecke, die jedoch immer kleiner werden, wie das vorliegende Chartbild von http://www.tradesignalonline.com zeigt. Wenn man die Ecken der Dreicke miteinander verbindet, dann ergibt sich daraus ein Ausbruch etwa bis zum 19.11.2010. Spätestens also dann, wird die Richtung für die nächsten Monate eingeschlagen. Na gut, es ist meist der Beginn der Jahresendrally, also nicht Besonderes. Ich rechne viel früher mit der Richtungsentscheidung.
Wenn zum Beispiel morgen die Kurse weiter absacken, dann könnte es der Beginn vom Ende der richtungslosen Phase sein.
Der DAX Daily- mein Handelssystem zeigt jedenfalls auf short.
Am 16.08.10 ist ein schöner Gewinn von 200 Punkten auf der Shortseite realisiert worden und seit dem 19.08 liegt wieder ein Shortsignal vor. Der Verkauf erfolgte zu 6150. Ja, Andreas, beide Signale habe ich bei Dir nicht wiedergefunden, leider… Die SL-Marke liegt morgen bei 6127.
Sonst habe ich keine Meinung zu der kommenden Woche. Was soll man denn zu den immer kleineren Renditen trotz steigender Preise. Die staatliche Gelddruckmaschine funktioniert. Sobald die Preise anziehen, um dem generellen inflationieren Trend in der Welt abzubilden, greifen die Zentralbanken ein, indem sie neues Geld Drucken, sprich Anleihen kaufen, oder schlicht Zinsen senken. Damit wird der Markt künstlich permanent mit Liquidität versorgt, egal wie hoch die Rohstoffpreise sind.
Sonst keine Neuheiten am Wochenende. Eine Zusammenfassung von Reuters finden Sie hier ( Seite Deutsche Bank).
