Das Jahr hat begonnen, wie das Vergangene endete. Ein schüchterner Anstieg, der Gewinn konnte jedoch nicht gehalten werden. Auf den ersten Blick nicht Neues auf breiter Front. Vielleicht sind die Nachrichten ein wenig zu positiv für meinen Geschmack. Aber da sind wir wieder bei der Kaffeesatzleserei…
Unten im Chart ( m.f.G. von http://www.tradesignaleonline.com) sehen wir den Chartverlauf des Deutschen Leitindex. Der DAX erreichte demnach die untere Begrenzung des seit August etablierten Aufwärtstrends. Nun kann es abprallen und dann in Richtung 7300 steigen oder die untere Begrenzung nach unten durchbrechen. Es ist zwar eine reine Spekulation aber die zweite Variante erscheint mir immer wahrscheinlicher. Im Chart sehen wir den Verlauf des Indikators MACD, welcher ziemlich zuverlässig längerfristige Trends anzeigt. Dieser dreht ebenfalls allmählich seine Richtung. Natürlich kann die ganze in einer Woche hinfällig sein, erwähnenswert ist es trotzdem.
Einzig was mich etwas mehr stutzig macht, ist die implizite Volatilität. Diese scheint seit 2 Wochen zu steigen und das trotz des freundlichen Marktes. Zur Zeit liegt sie bei knappen 20% und auch heute zum Schluss ist sie gestiegen. Zumindest sieht man es unter Commdirect.
Die Vola im Chart unten ist nicht aktuell.
Dieser Wert von knapp 20% entspricht auch grob meiner Schätzung.
Das heisst aber, dass die allgemeine Nervosität nicht abnimmt.
Dennoch bleibe ich auch hier zurückhaltend, was weiterere Prognosen angeht.
Mein Indikator ist weiterhin unetschlossen, allerdings gibt nach langer Pause wieder Shortsignale ab. Ein Shortsignal wurde faktisch beim Einstand heute morgen beendet und zur Zeit bleibt der DAX daily auf der Kaufseite positioniert.
