Erster Verfall 2026 zu dick zu viel

Der erste EUREX-Verfall ist jetzt Geschichte. Eine gute Nachricht ist, dass ich diese Periode mit einem Gewinn abgeschlossen habe. Eine weitere gute ist, dass ich für morgen mit einem Put auf der Kaufseite positioniert bin. Schlecht ist die Tatsache, dass ich mit viel Aufwand gerade die Hälfte

des geplanten Ertrages gemacht habe.

Mit über 400 Euro kann man zwar leben, aber es waren über 50 Trades notwendig. Viele zu viel.

Dabei blieb ich meiner Strategie treu. Einerseits hielt ich stets offene Kontrakte auf der Kaufseite, um große Sprünge und Stürze mitzunehmen. Andererseits hielt ich einen Iron Condor im DAX. Er war gut designed und ich handelte anfangs regelkonform. Ich rollte ihn zuerst hoch, dann wieder runter, immer mit kleinem Gewinn. Danach wurde eng. Wie schon oft in der Vergangenheit machten die verkaufte Calls Probleme. Ich hedgte sie mit längeren Calls dann auch mit Puts und so weiter.

Am Ende war es schwer, den Überblick zu behalten, Der Hedge war aber notwendig. Der 24150 Call blieb bis zum Verfall tief im Geld. Das Hochrollen der Puts hätte niemals das Problem ganz gelöst. Es ist fast unmöglich, Calls in die gleiche Periode zu rollen, da der Zeitwert mit dem Strike stark abnimmt. Ja, man hätte auf einen späteren Monat gehen, das mache ich aber nicht gerne.

Zusammenfassend, Calls bleiben herausfordernd und es gibt kein goldenes Rezept, außer schnell den gesamten Kondor zu rollen oder z hedgen aber günstig.

Für die kommende Periode habe ich noch keine Pläne. Ich warte zuerst ein paar Tage ab, danach wird wohl wieder ein Kondor eröffnet. Mit dieser Rendite kann ich jedenfalls leben. Der Verwaltungsaufwand muss dennoch sinken.

Zuerst freue ich mich auf den morgigen kleinen Rückzieher im DAX im Zusammenhang mit den neuen Grönland-Zöllen.

Veröffentlicht von Option_Basil

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