Ich bleibe immer noch im Plus seit Jahresanfang. Der Markt wird schwieriger. Der DAX hat seit seinem Allzeithoch vor zwei Wochen fast 1000 Punkte nachgegeben. Das ist zwar relativ nicht viel, aber die Nervosität steigt, so wird das Optionsgeschäft komplexer und durchaus chancenreicher.
Ich handelte regelkonform und vollzog folgende Aktionen:
Die Short-Legs des Iron Condor wurden mit Gewinn geschlossen. Ich eröffnete später eine Call Position. Mit einer Short-Position in Puts warte ich noch ab.
Beide Diagonal -Positionen wurden zum Teil gerollt. Wobei ich jeweils anders handelte. Bei Feb 24050 / Mar 23150 liquidierte ich die Longposition mit Gewinn und eröffnete eine halbe Position im März bei 24000. das Ziel ist, möglichst mehr Zeitwert im Februar offen zu lassen.
Bei den anderen Spreads verkleinerte ich das Portfolio. Ich halte mittlerweile über 3300 Euro Zeitwert im Februar und etwas weniger im März. Das Ziel ist mind. 1400 Euro Ertrag in den kommenden drei Wochen. Es wird schwierig, ist aber machbar.
Natürlich bleibt bei mir immer ein Überschuss an Kaufpositionen in Puts und Calls. Ich warte zum jeden Zeitpunkt auf den Schwarzen oder Grauen Schwan.
Zum Markt fällt mir schwer, eine Einschätzung abzugeben. Es spricht so viel für eine heftigere Korrektur, dass man sie fast ausschließen kann. Große Teile der Wirtschaft verdienen immer weniger. Millionen Arbeitslose und eine sinnlose Haushaltspolitik. Hinzu kommt noch eine paranoide und ideologisch getriebene Energiepolitik. Immer autoritärer wirkende EU und Meinungsüberwachung. In diesem Umfeld sollte man an der Börse eine regelrechte Panik sehen. Auch wenn man berücksichtig, dass viele Konzerne wie Banken vor allem woanders ihr Geld Verdienen und die meisten DAX-Aktionäre im Ausland sitzen.
Wir können nur raten, wie lange noch.