Projekt 2024

Zuerst wünschen wir uns alle ein erfolgreiches und gesundes 2024! Und zwar in dieser Reihenfolge, denn ein Erfolg ist meist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit.

Ich fange kein neues Investment an. Die Produkte und Ideen der letzten Jahre bleiben. Ich will aber das Optionsgeschäft mehr professionalisieren. In den letzten Jahren war ich vorwiegend auf der Suche nach genialen Ideen, wie man Geld aus den Märkten schöpfen kann. Ich war ein begeisterter Charttechniker mit allem dazugehörigem Quatsch wie Eillot Wellen, Candle Sticks usw. Zahlreiche Bücher schmücken meine Bücherregale, sonst nichts.

Gleichzeitig habe ich angefangen, mich ernsthaft mit der Optionspreistheorie zu befassen. Viele neue Bücher, Videos, Kurse und eigene Tests folgten.

Langsam habe ich verstanden, unter welchen Voraussetzungen man überhaupt mit Optionen an der Börse verdienen kann. Darüber will ich heute nicht schreiben, es ist ein Stoff für ein Buch, das ich noch schreiben muss.

Parallel zur Weiterbildung habe ich stets mit echtem Geld verschiedene Strategien live getestet. Im letzten Jahr machte ich es sogar sehr transparent. Im Depot-Teil des Blogs sind die Updates sichtbar Und ich weiß, ich habe effektiv verdient. Genaue Zahlen erfahre ich von meiner Bank demnächst. Das Jahr begann nicht besonders schön. Es lag an den zahlreichen Verlusten, die ich aus 2022 durch Rolling auf 2023 verschoben hatte. Nun musste ich die Verluste zum Teil doch realisieren. Ich blieb jedoch am Ball. Es folgten neue Geschäfte mit mehr Kontrolle. Ich reduzierte die Positionsgröße und überwachte das Portfolio besser.

Es klingt dumm, aber ich weiß zwar, dass ich mehr Geld auf dem Konto als vor einem Jahr habe, aber nicht einmal wie viel ich zum Jahresanfang hatte. Hinzu kommt noch die komplizierte Verrechnung der Verluste mit den Long-Positionen, die man bekanntlich nur über das Finanzamt zurückholen kann.

Und gerade hier liegt der Kanckpunkt. Meine Buchführung muss deutlich besser werden.

Ich werde deshalb ab sofort einmal im Monat oder öfter die gesamte Bilanz präsentieren inklusive des Tradesprotokolls. Bei Optionen ist die Buchführung insofern komplizierter als bei Wertpapieren, da man immer eine Verpflichtung durch den Rückkauf der offenen Positionen berücksichtigen muss. Ich halte auch diverse Wertpapiere im Depot. Darauf werde ich nur in der Summe eingehen und keine Details zeigen, um nicht vom eigentlichen Ziel abzulenken.

Was ist mein Investment-Fokus im 2024?

Neulich fragte mich ein alter Freund – „Was ist eigentlich Deine Vision für die Investments?“. Ich war durch die Frage so überrascht, dass mir die richtige Antwort erst später einfiel. Dabei ist sie trivial.

Ich will eine Rendite schöpfen, die größer als der DAX ist und positiv. Diese Rendite sollte weniger schwanken als die des Deutschen Aktienindexes. Spricht, die realisierte Volatilität sollte nicht größer als VDAX sein. An diesem Ziel hat sich seit Jahren nicht viel verändert. Aber jetzt weiß ich, dass ich kein neues „System“ suchen muss. Der Markt bietet genug Chancen, jedoch nicht in jedem Segment und nicht zu jedem Zeitpunkt. Stillhaltergeschäfte sind unter bestimmten Bedingungen für den Stillhalter vorteilhaft. Die Frage ist nur, wie man diesen Fakt kapitalisieren kann.

Die Marginauslastung sollte mit mindestens 250% des Vermögens gedeckt ist.

Sollte sich diese Strategie in einem halben Jahr bewahren, dann erfolgen weitere Schritte in meinem Asset Management.

Wie gesagt werde ich zum Verfall die Bilanz und P&L publizieren, auch per Video. Ansonsten auch kleinere Beiträge, je nach Laune zwischendurch. In diesem Sinne auf ein Gutes Neues!

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