DAX daily – mein erfolgreiches trendfolgendes System ein Jahr nach dem Testbeginn

Vor einem Jahr habe ich mit dem Livetest des eigens entwickelten DAX-Signalgebers DAX daily angefangen. Ein guter Anlass, mal ein Resümee zu ziehen. Damals haben sich einige Leser als freiwillige Tester gemeldet.  Sie bekamen zeitnah E-Mails mit den Signalen und immer eine Positionsaufstellung zum Tagesende.

Das System DAX daily war mit historischen Daten getestet worden und es zeigte seit 1995 eine stets positive Performance.

Bemerkenswerterweise waren gleich die ersten öffentlichen Signale Verlusttrades. Und schon kamen bei einigen Testern einige Bedenken. Ja, so gar mein Partner, der in kürzester Zeit die Applikation entwickelte, fing an zu zweifeln. Stimmte mein Regelwerk noch. Vielleicht war mein Backtest unter falschen Voraussetzungen durchgeführt worden. Oder ich hätte schlicht die Ergebnisse beschönigt. Man müsse nachjustieren und so weiter.

Ich bekam viele gut gemeinte Ratschläge. Nachdem die Performance auch nach sechs Wochen nicht von der Stelle kam, habe ich einige Tests mit verschiedenen Parametern gefahren und kam zum Schluss, dass am Regelwerk so gut wie gar nichts zu ändern sei. Jede andere Variante bringt keine Verbesserung. Ich ließ es einfach weiter laufen. Irgendwann waren die Tester deaktiviert und einige wenige bekundeten das Interesse, das System auch live zu abonnieren.

Inzwischen sind weitere 10 Monate vergangen und der DAX daily ist mittlerweile ein voller Erfolg geworden. In Stille und unbemerkt produziert er automatisch seine Signale und gewinnt. Die Jahresperformance beträgt zurzeit  769 auf der Longseite und 454 Punkte auf der Shortseite.  Die Signale können leicht mit CFDs, Futures oder Zertifikaten gehandelt werden. Mit CFDs und dem Hebel 1Euro/1 Punkt heißt, es mit einem durchschnittlichen Risiko von 100 Euro ca. 1223 Euro Gewinn minus 150 Trades mal 4 Euro Gebühr macht immer noch 600 Euro aus.

Wenn ich einen Betrag von 5000 Euro einsetzen würde, dann kann ich mit 10 CFDs traden und würde damit 6000 Euro  bis jetzt mitnehmen.

Diese grandiose Performance ist keine Überraschung. Sie scheint typisch für die sog. trendfolgenden Systeme. Eines davon ist die Turtle Schule. Ich habe kürzlich das Buch von Curtis Faith „Die Strategien der Turtle Trader “ gelesen. Und ich entdeckte sehr viele Ähnlichkeiten, vom Ansatz her mit meinem Regelwerk .

1. Handeln in der Gegenwart. Ich mache keine Zukunftsprognosen

2. Denken in Wahrscheinlichkeiten, Erwartungswerten

3. Kontrolliertes Risiko

4. Ausnutzen des Vorteils, der in der Robustheit gegen viele aufeinander folgende Verluste besteht.

 

Was soll ich jetzt tun. Ich kann das System nur bedingt selbst einsetzen, da ich dafür doch viel mehr Zeit widmen müsste. Man handelt zwar selten, aber man darf auf keinen Fall ein Signal nicht umsetzen.

Signale verkaufen – ich glaube, das wäre mir zu stressig.

Ich weiß es also nicht. Ein echtes Luxusproblem…

 

 

 

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