Eurex Verfall- Hexensabbat

Die Börse zeigt sich immer wieder von ihrer unberechenbaren Seite. Das Verhalten der Kurse passt eigentlich in kein Muster, weil hier meist das Gegenteil dessen passiert, was die meisten Teilnehmer also zum Beispiel auch ich erwarten.

So wie heute. Wir haben den Verfall an dder Deutschen Terminbörse- sog. Hexensabbat. Die Indexoptionen z.B. auf DAX verfallen um 13:00 Uhr. sind sie im Geld, sprich ihr Basiswert liegt unterhalb des aktuellen Kurses, dann werden sie meist von dem Optionskäufer ausgeübt. Der Stillhalter- Verkäufer muss dann den Diffderenzbetrag zwischen dem Basispresi und dem aktuellen DAXwert in cash liefern.

Die Zeit am Verfall und davor ist oft durch gestiegene Volatilität geprägt. Die Kurse schwanken und große Investoren versuchen oft, den Index durch große Orders so zu manipulieren, dass er esich in die gewünschte Richtung bewegt.

Dies führt zu hektischen Zuckungen des DAX. Nicht aber heute und auch nicht die ganze Woche. Gerade wenn alle mit großer Vola rechneten, passiert gar nichts. Der DAX pendelt in einem sehr schmalen Korridor zwischen 4600 und 4800. Und die implizite Volatilität steht zur Zeit bei 44%, immerhin bei der Hälfte der Werte vom Oktober. Es ist also auffällig ruhig geworden an der deutschen Börse, die sich auch offenbar vom amerikanischen Markt zum Teil abkoppelte. Darüber habe ich kürzlich berichtet.

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