Hilfe, ich verhungere!

Allmählich nervt mich die jetzige Situation an den Börsen. Wie Ihr wisst, sind Optionsgeschäfte meine Leidenschaft, der ich schon seit Jahren nachgehe. Mit Stillhaltergeschäften habe ich in den letzten jahren viel Geld gemacht. Das ging natürlich solange gut, wie lange die Vola sich in Grenzen hielt. Eine monatliche Handelsspanne im DAX von 200 Punkten ( entspricht Vola = 16%) war in den Jahren 2004-2007 keine Seltenheit. Unter solchen Bedingungen waren Optionsverkäufe eine Goldgrube. Die Optionspreise waren zwar niedrig, dafür die Wahrschenlichkeit ihrer Vereinnahmung sehr hoch.

Und jetzt? Die Vola steht seit Wochen bei über 60% mit sehr wechselhafter Tendenz, d.h. morgen kann es 80% werden. Damit sind Schwankungen von 1000 Punkten im Monat fast die Regel. Dies ruiniert jede Spread-Taktik, egal wie ich mich abzusichern versuche.

Was im Moment zu funktionieren scheint, ist ein konsequentes Setzen auf die Fortsetzung der Baisse. Ich warte eine Erholung ab und verkaufe  Calls, nehme dann den Gewinn und warte wieder ab usw.

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten