Ein prominenter „Stillhalter“

Ich musste echt schmunzeln, als ich zufällig bei Wikipedia über Optionsgeschäft lesen wollte. Es ist merkwürdig wenig über Stillhalter geschrieben. Kaum Beispiele, keine Strategien, einfach nur die Definition. Beachtenswert ist jedoch die Tatsache, dass ich laut Wikipedia  einen prominenten Vorgänger habe. Nick Leeson, ehem. britischer Derivatehändler ist in den 90-er allzu oft in den Medien gewesen. Wie die meisten von Ihnen wissen, ruinierte er mit seinen Spekulationen die Barrings Bank.

Und wie schaffte er es?  Natürlich mit short straddles! Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Nick_Leeson finden Sie etwas mehr Details.

Fakt ist , dass er anfangs abgesicherte Optionen verkaufte. Also Call und Put leerverkaufen und gleichzeitig eine angepasste Anzahl der Future Kontrakte kaufen bzw. verkaufen. Es ist damit noch nicht getan. Sonst würde es jeder machen. Eine geeignete Strategie muss dabei verfolgt werden. Aber im Großen und Ganzen kann es durchaus ein profitables Geschäft werden und zwar ohne hohe Risiken.

So erging es auch Nick. Es lief alles wie geschmiert und irgendwann glaubte er, die Marktentwicklung vorhersagen zu können. Und die Straddles wurden unabgesichert.  Was dann folgte, ist bekannt.

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