Korrelation – DOW/DAX – Zwischenergebnis

Anhand der historischen Kursdaten von Dow Jones und DAX seit 1990 habe ich den linearen Korrelationskoeffizienten berechnet. Genaueres sowie die Definition werden in einem der nächsten Beiträge folgen.

 Das sagt die Wikipedia:

Der Korrelationskoeffizient oder die Produkt-Moment-Korrelation (von Bravais und Pearson, daher auch Pearson-Korrelation genannt) ist ein dimensionsloses Maß für den Grad des linearen Zusammenhangs (Zusammenhangsmaße) zwischen zwei mindestens intervallskalierten Merkmalen. Er kann lediglich Werte zwischen -1 und 1 annehmen. Bei einem Wert von +1 (bzw. -1) besteht ein vollständig positiver (bzw. negativer) linearer Zusammenhang zwischen den betrachteten Merkmalen. Wenn der Korrelationskoeffizient den Wert 0 aufweist, hängen die beiden Merkmale überhaupt nicht linear voneinander ab

Ich glaube nicht, dass jemanden die Formel interessiert. Auf Wunsch kann ich sie explizit aufschreiben. Letzten Endes betrachtete ich die Schlusskurse der letzten 17 Jahre.

Hier das Ergebnis:

Die durchschnittliche Korrelation der letzten 200 Handelstage beträgt 0,94. Das heisst, der US – und deutsche Markt  waren fast vollständig korreliert. Wenn ich die Berechnung auf die letzten 400 Tage beziehe also ca. 2 Jahre bekomme ich ein ähnliches Resultat: 0,92.

Hingegen liegt die Korrelation in den letzten 100 Tagen bei 0,72.

Man sieht eine klare Abschwächung. Sie hat ihre Ursachen vor allem in fundamentalen Unterschieden beider Volkswirtschaften, die sich insbesondere in den letzten Wochen verdeutlich haben. Interessant ist es dennoch…

 Was kann man mir diesen Zahlen als Trader anfangen? Das muss ich noch prüfen. Generell sollte man davon ausgehen, dass die Korrelation irgendwann wieder zum alten Wert zurückkehren wird. Das heisst, es könnte sich lohnen, gegen eine antikorrelierte Tendenz zu wetten.

Beispiel:

Man wartet, bis die Tages- bzw. Wochenrendite des DOW erheblich von der des DAX abweicht. Also z.B. der DOW legte in den letzten Tagen mehr als 3% , der DAX hingegen nur 0,2%. Dann könnte man auf gleichzeitig steigenden DAX und Dow oder gleichzeitig fallenden DAX und Dow setzen. Dafür bieten sich verschiedene Kombinationsstrategien mit Optionen, Futures bzw. CFDs.

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