Taktisch bin ich immer noch auf der Longseite. Gestern gelang es mir, die Position am Tiefstpunkt bei 7473 zu verdoppeln. Zum Handelsschluss ( CFD 22:00 Uhr) nahm ich wieder Hälfte des Gewinns mit.
Fundamental sieht es nicht gut aus, von der ausgebliebenen Zinserhöhung abgesehen.
Hier die Zusammenfassung nach Deutsche Bank:
Die Fed hat bei ihrer gestrigen Sitzung den Leitzins erwartungsgemäß unverändert bei 5,25%
belassen. In der dazugehörigen Presseerklärung erläuterte sie, dass ein nachhaltiger Rückgang der
Kerninflation noch nicht erreicht sei und hält somit, wegen der anhaltenden Inflationsgefahr, vorangetrieben
durch das hohe Niveau der Kapazitätsauslastung, weiterhin an ihrem „Tightening Bias“ fest. Außerdem geht
die Fed in ihrem Hauptszenario künftig von einem moderaten Wachstum des US-BIPs aus, welches vom
soliden Wachstum der Beschäftigung und der Einkommen sowie einer robusten Weltwirtschaft unterstützt
wird. Allerdings hat die Fed konzediert, dass die volatilen Finanzmärkte der letzten Wochen und die
Probleme am Kreditmarkt die Abwärtsrisiken für das US Wachstum vergrößert haben, nachdem es seit der
letzten Sitzung im Juni eine Reihe von schwachen Daten aus dem US-Immobiliensektor sowie Hinweise
dafür, dass die Schwäche dort nun auch langsam auf andere Sektoren übergreift, gab. Außerdem deuten
erste Anzeichen darauf hin, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt entspannen könnte.
Nachdem am Montag bereits die Industrieproduktion in Italien überraschend zurückgegangen war,
enttäuschten auch die gestern veröffentlichten Zahlen für Deutschland auf ganzer Linie. So fiel die
Industrieproduktion im Juni um 0,4% gg. Vm. (DB: +0,7%, Konsens: +0,6% gg. Vm.) und konnte damit nicht
an den starken Zuwachs vom Mai (+1,9% gg. Vm.) anknüpfen. Dabei sank der Ausstoß im verarbeitenden
Gewerbe um 0,5% gg. Vm. Hier trugen sowohl die Investitions- als auch die Konsumgüter zum Rückgang
bei (-0,9% bzw. -2,5% gg. Vm.). Die Produktion im Bausektor ging ebenfalls zurück (-2,1% gg. Vm.).
Lediglich im Energiesektor konnte ein Zuwachs erzielt werden (+2,2% gg. Vm.). Auf Quartalssicht bedeutet
dies, dass die Industrieproduktion in Q2 nur um 0,1% gg. Vq. zulegen konnte. Dabei stieg der Ausstoß im
Energiesektor und im verarbeitenden Gewerbe (+5,7% bzw. +0,2% gg. Vq.) wohingegen dieser im
Bausektor deutlich um 8,8% gg. Vq. nachgab (Q1: +2,7% gg. Vq.).