Goldgräberstimmung bei Stillhaltern

Seien wir uns doch ehrlich. Der deutsche Index steht heute dort, wo er bereits im Mai, Juni und Juli schon gestanden hat. Trotz lobender Worte  für die deutsche Wirtschaft und für die heiss laufende Konjunktur. Die Binnennachfrage steigt und auch der Immobilienmarkt scheint sich zu erholen, bzw. den Boden auf niedrigem Niveau zu bilden.

Dennoch will die Börse nicht mehr dorthin, wo sie in den letzten drei Jahren war. Gerade jetzt, wo es immer mehr Menschen auch merken, dass Aktien doch ein gutes Investment ist. In meinem Büro, wo ich mein Angestelltendasein pflege, verfolgen mittlerweile  alle Kollegen mehr oder weniger intensiv die Börse.

Aller Begeisterung zum Trotz, passiert ja nicht viel, von hohen tägliche Schwankungsbreiten abgesehen.

 Was soll man also tun? Von trendfolgenden Handelssystemen rate ich nur ab. Oder man hat ausreichend viel Spielkapital. Die einzige zur Zeit rentable Spielvariante erscheint mir der Verkauf nackter Optionen. Man wartet einen solchen Tag wie gestern ab und weiss, dass der nächste Tag mindestens genauso schwach wird ( Statistik). Danach am Ende des zweiten Tages verkauft man weit aus dem Geld liegende Puts, die bereits nächste Woche verfallen. Aufgrund der kurzfristigen sehr hohen impliziten Volatilität sind die Preise absolut überteuert. Bereits am Nachmittag des zweiten Tages setzt eine Erholung ein, die bis zum späten Nachmittag des dritten Tages andauern könnte. Bis dahin stellt man die Puts glatt , mit schönem Gewinn, versteht sich.

Einfach, oder? Bitte nicht vergessen, dass dies ein sehr riskantes Geschäft ist und eine Absicherung mit einem viel billigeren Put oder einem anderen Instrument die Pflicht ist!

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