Können Sie sich an den folgenden Artikel erinnern?
https://basili.wordpress.com/2014/03/19/schlagt-die-russland-krise-auf-den-dax-zuruck/
Vergleichen Sie bitte den geschätzzten mit dem aktuellen Verlauf des DAX
Das habe ich erwartet.
Beide Charts m. f. G. http://www.tradesignalonline.com
Und hier steht der DAX jetzt. Die erwartete Fortsetzung habe ich markiert.
Fällt Ihnen etwas auf? Ja, die DAX-Verläufe stimmen fast exakt überein. Bitte nicht falsch verstehen. Ich will an dieser Stelle nicht auf mein geniales Talent hinweisen, was ich nicht habe.
Ich werde auch keinen Börsennbrief anbieten, geschweige mit der Performance protzen.
Ich wollte damit nur zwei Dinge sagen:
– Wir befinden uns in einer Baisse, ob wir so wollen und begründen können oder nicht.
– Wenn man nicht weiß, wie es weiter geht, sollte man auf das Gegenteil des Intuitiven und die Macht des Extremen setzen. Was heißt das?
Nun, als ich den Artikel schrieb, erwartete ich eigentlich dass eine breite Erholung einsetzt. Ich war auch dementsprechend positioniert. dann schaute ich auf den DAX Chart, die Volatilitätsschwankungen und analysierte die allgemeine Marktstimmung anhand diverse Indikatoren. Und ich kam zum Schluss, dass wir eher einen Verlauf erwarten müssen, den wir aus früheren Perioden kannten. Der Index wird sich verdammt schwertuun, die eingeschlagene Seitwärtsbewegung zu verlassen und wahrscheinlich an dem alten Hoch abprallen. Gegen eine nachhaltige Erholung spricht auch die verhältnismäßig niedrige implizite Volatilität, die sich mit der steigenden realisierten Volatilität nicht abfinden will.
Jetzt komme ich auf den Punkt. Mit welchen Kursen ist zu rechnen?
Die offenen DAX-Optionspositionen an der EUREX (open interests) lassen keine eindeutigen Schlüsse auf den DAX-Stand in einer Woche bei dem April-Verfall zu. Unten könnte die 9200-Marke das Ziel sein. Auf der Oberseite sind die offenen Kontrakte gestreut über mehrere Basispreise, wobei bei 9700 das Maximum liegt. Und noch eines fällt auf. Bei Calls lässt sich ehe reine homogene Verteilung oberhalb des aktuellen DAX-Presies erkennen, d. h. die Börsianer haben keine Ahnung. Bei Puts unterhalb des aktuellen DAX sieht es eher punktuell aus.
Diese Tatsache spricht ebenfalls für die Baisse. Viele Monate zuvor war es umgekehrt. Bei steigenden Kursen schienen alles eine klare Meinung über die obere Begrenzung zu haben, wussten nicht wirklich, wie sie die untere erwartete Marke festlegen sollen.

