Ja, solche Wochen gibt es auch. Man verbringt Stunden vor dem PC, vernachlässigt die eigene Familie, kümmert sich wenig um soziale Kontakte und stellt am Ende der Woche fest, dass man zwar immer mit den Prognosen richtig gelegen hatte wohl aber mit einem Verlust ins Wochenende geht. Was ist nun passiert?
Zunächst die Anzeige meines Indikators:
Long: Gewinnmitnahme am 22.08 mit 233 Punkten Gewinn
Short: Eine Verlustrealisierung von 38 Punkten und der Aufbau einer Position heute zum Einstand 7491 und SL 7534
Mein Status: – 90 Punkten Verlust. OK einen großen Teil der Longwelle habe ich bereits am letzten Freitag mitgenommen. Der Grund für die schlechtere Performance ist nicht die schlechte Laune des Marktes sondern die Tatsache, dass ich neben dem bewährten Positionshandel auch noch Intradaytrading betrieb. Dabei wandte ich oft sehr verschiedene Techniken an, die nicht auf Herz und Nieren backgetestet worden sind. Selbst schuld! Nun ist mir bewusst gewoden, dass das Intraday-Scalping primär eine Geldvernichtungsmaschine ist, es sei denn man hat einen bewährten Plan. Einerseits muss ich noch daran arbeiten, andererseits kann und will ich es ohnehin nicht hauptberuflich ausüben. Ich bleibe bei meinem Excel Tool, mit dem ich DAX Werte seit 1992 analysiert habe und werde künftig nur morgen und abends auf die Kurse schauen.
Für den Wochenauftakt erwarte ich einen starken Start und bereite mich auf eine Longeröffnung vor. Die Shortposition von heute ist bei einer Eröffnung um 9:00 Uhr über 7534 zu schliessen.