2126,9 war der niedrigste DAX-Stand in diesem Jahrzehnt und wurde im März 2003 erreicht. Wenn ich den anschliessenden Kursverlauf im Balkendiagramm auf Monatsbasis bis heute anschaue, dann liegt die Vermutung nahe, dass die Baisse tatsächlich Realität sein könnte. Auf Basis der Elliot Theorie könnte sich sogar einen Zyklus ausmachen. Man könnte die seit März 2003 andauernde Hausse mit Hilfe von fünf Wellen beschreiben. Die noch unbeantwortete Frage ist bloss, wann die fünfte Welle zu Ende ging. Es kann eigentlich nicht im Juli ( so wie von mir im Bild gezeichnet) sein, da dann wäre sie länger als die dritte. Also war damals die Welle 3 zu Ende gegangen und bis Dezember sahne wir die 5-te Welle, die dann im Januar auslief.
Summa summarum waren wir offenbar am Ende letzten Jahre auch am Ende des vierjährigen Zyklus angelangt. Seitdem sehen wir einen Baisse-Zyklus. Die erste Welle ist im gerade Gange. Wie weit kann es noch fallen? Bei der Analyse der Fibonacci Korrekturniveaus drängt sich auf, das erst bei 5146 eine Normallkorrektur im Fibonacci Sinne vorliegt. Zwar könnte man gewisse Bodenbildungstendenzen bei 6500 erkennen, aber ich persönlich halte den Rückgang auf unter 6380 gut möglich. Sieht meine Prognose für den Montag so aus:
DAX am 10.03.2008 6520.
Mein Handelsindikator steht seit 28.02 auf Verkauf.
Also zwischen unter 6380 und 2127 liegt aber noch ein kleiner Unterschied. So tief wird er wohl nicht fallen.
Ja, natürlich. Vor allem schätze ich doch die Erholungswahrscheinlichkeit auf jetzigem Niveau hoch, von der Hektik abgesehen, die wir in den kommenden Tagen vor dem Eurex-Verfall sehen werden.
Aber andererseits bin ich immer noch der Meinung , dass wir seit Januar einen neuen Zyklus sehen. Also jede Aufwärtsbewegung betrachte ich als Korrektur des primären Trends. Ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass die Grossinvestoren plötzlich wieder einsteigen. Sie haben es 2003 und 2004 getan…als die Stimmung am noch tiefer war.