Crash ausgeblieben, noch

Mittlerweile glaube ich selbst, dass die Stimmung allmählich kippt. Gute Nachrichten werden ignoriert. Das hatten wir doch lange nicht, oder?
Wenn die UBS positiven Ausblick liefert und die Aktie zum Handelsende einfach absackt, dass ist es doch ein klares Zeichen einer Übertreibung.
Ob dies ein geeigneter Augenblick ist, um einzusteigen, bleibt dahin gestellt. Denken Sie an 2002, als der DAX bei 2170 stand. Noch ein paar Monaten zuvor waren es 4000 gewesen.

Am 20.06 habe ich ironisch über den kommenden Crash geschrieben. Gut , der DAX sank seitdem fast 500 Punkte,
aber Crash war es bei weitem nicht. Lass‘ uns jetzt nur die Preisentwicklung als den einzigen Lieferanten der strategisch wichtigen Information betrachten.
Welche möglichen Szenarien gibt es nun?
1. Bodenbildung. Denkbar wäre es, dass bei 6167 eine Art Doppelboden entsteht, was eine starke bullische Signalwirkung haben könnte.
Ähnliches gab es schon im Juli 2006, im 2005 und früher. Dann beginnt zunächst eine zögernde und danach immer schnellere Erholung, die vorerst bei 6850 endet.
2. Eine ausgeprägte Baisse. Demnach könnte der DAX am 15. Dez.. bei 3000 stehen vorausgesetzt, es käme nicht zu Korrekturen.
3. Eine langsame Baisse. Zuerst geht es auf 5800 danach auf 6300, dann wider runter usw.
4. Crash. Wenn man die Kursänderung vom Jahresanfang zugrunde legt, dann wäre ein Preis von unter 5000 bereits am 17.07 möglich.

Und was glaube ich ? An 2. Und solange 5800 nicht nachhaltig unterschritten ist immer noch an eine Erholung.
Was gibt es für Gründe für einen weiteren Kurssturz? Mir fältt nurdie Angst vor weiteren Preiserhöhungen.
Na dann eine spannende nächste Woche der fallenden Aktienpreise.

Veröffentlicht von Option_Basil

Investieren

Ein Kommentar zu “Crash ausgeblieben, noch

  1. Ich denke auch, daß der DAX auf 3000 gehen könnte. Aber bis Jahresende? Das traue ich mir nicht zu sagen. Das wäre ja auch sehr einfach. Aber vielleicht sollte man doch auch die Deutschen Banken shorten, z.B. die DB … ? Adrian, hoffentlich ist das für Dich als Analyst kein Interessenskonflikt ….

    Gruesse, Christian

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