Steigt die Nervosität im Deutschen Markt?

Allen Erfolgsnachrichten zum Trotz steigt die Nervosität und die daran geknüpfte Volatilität. Ich meine dabei nicht die öffentlich zugängliche historische Vola und auch nicht die aus den Optionspreisen abgeleitete implizite Volatilität. Beide fallen nämlich weiter und erreichen ein Niveau, bei dem es oft in der Vergangenheit  zur Trendwende gekommen ist. Ich berechne mir selbst die Vola nach einer Formel, die historisch plausibel erscheint und immer etwas früher auf die Veränderungen hinweist. Bei der Berechnung der historischen Vola wird meist nur der Schlusskurs genommen. Hier liegt die erste Fehlerquelle. Denn über  über das Mass der Unsicherheit entscheiden auch die tägliche Schwankungsbreite, Abweichung der täglichen Extrema gegenüber gestern u.s.w. Vieles davon geht also in der historischen Vola verloren.

Man muss aber kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass die Börsianer beim DAX um 5500 etwas unsicherer geworden sind. Der DAX hat zwar ein neues Hoch markiert, hat sich aber im Laufe der Woche kaum bewegt. Der höchste Kurs vom Montag lag nur wenige Punkte unter dem vom Freitag.  Auch mein  DAX-Positionstrading-System hat angesichts des trendlosen Marktes in der vergangene Woche 40 Pukte eingebüsst. Darüber schreibe ich später im Brief Invest Signale.

Chart mit freundlicher Genehmigung von tradesignalonline.com

DAX-Vola

Veröffentlicht von Option_Basil

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