DAX vor dem Verfallstag- der Kampf um 5700 und der Gap

Nein, nicht der Kampf um 5700 wird zum Thema des morgigen Tages. Diese Marke dürfte fallen, die Frage ist nur ob vor oder nach der Schlussauktion der DAX-Optionen (kurz nach 13:00 Uhr).  Damit wäre übrigens auch die Minimalkorrektur „erobert“. 5762 wäre dann das nächste Kursziel- 50% Korrektur. Mit dessen Erreichung schwindet die Chance auf schnelles Abrutschen des DAX.

Auffälliger ist jedoch die große Eröffnungslücke gestern im DAX.  Relativ wenige Analysten haben in etablierten Medien darauf aufmerksam gemacht. Zum Beispiel Helaba schreibt unter

http://www.derivatecheck.de/artikel/analysen-Indices-2025376.html

über den Gap als trendfolgenden Indikator.

Ich habe immer eine Eröffnungslücke im DAX für einen der besten Tradingchancen gehalten. Trotz des offenbar ungeprüften dafür aber in allen Börsenbüchern stehenden Regelwerks, dass eine Lücke immer geschlossen werden muss,  statistisch macht es seit vielen Jahren Sinn, im DAX mit der Eröffnungslücke zu traden, was bedeutet:

1. Ist der erste Kurs des Tages höher als der höchste gestern, dann kaufe zur Eröffnung

2. Umgekehrt beim Tief des Vortages.

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass in der Vergangenheit der DAX in der Regel  noch mehrere Tage /Wochen der Lücke folgte, falls diese gleich am ersten Tag nicht geschlossen wurde.

Wir können statistisch gesehen nun steigende Kurse erwarten.

Chart mit f.G. von http://www.tradesignalonline.com

Veröffentlicht von Option_Basil

Investieren

4 Kommentare zu „DAX vor dem Verfallstag- der Kampf um 5700 und der Gap

  1. Wie ich schon am 29.01.2010 (DAX-Stand: ca. 5580) in meinem Kommentar geschrieben habe, jagen die Banken Shorties, die die letzte Tage schwitzen müssen und leider waren die heute um 13:00 von den Banken aufgegessen. Meine erwähnte Mittelfristige Prognose für die Long-Seite trifft auch zu. Steig der Dax noch 100-150 Punkten kann die Long-Position geschlossen werden und dann is abzuwarten. Steig der Dax weiter noch 200-250 Punkte kann man blind short gehen.
    Aber schau ma mal, vielleicht passiert alles ganz anders 🙂 Schönes Wochenende!

    1. Hi Börsenfan,

      Das Jagen der Shorties ist noch lange keine hinreichende Bedingung für die allgemeine Marktbewegung. Dafür müssen die Shorties-Jäger die Shorties zahlenmäßig überwiegen.
      Die Shorties sind ja auch nicht dumm und werden die Sinnlosigkeit ihrer Strategie schnell erkennen und auf die Gegenrichtung wetten.

      Vielleicht aber hast Du insofern recht, dass die Banken so große Volumina steuern können, die ausreichend sind, um die Kursbewegung vorzugeben.
      Bis t Du bei einer Bank?
      Ich habe es vor vielen Tagen ebenalls auf den Punkt gebracht und schrieb- im Moment ist es nur die Angst, die die Kurse bewegt. Ob ich recht behielt, wird sich zeigen.
      Im Prinzip lagen wir beide richtig und gehörten offenbar zur Minderheit… Die Mehrheit setzt bekanntlich auf die falsche Richtung.

    1. Vielen Dank. Schreiben bereitet mir nach wie vor ein ungemeines Vergnügen.
      Ich bin selbst bei einer Bank und würde mich wundern, wenn sie so offensichtlich das Jagen betreiben würde. Überhaupt ist der Eigenhandel, vom Market-Making mal abgesehen, mittlerweile fast ein Tabu-Thema in deutscher Bankenlandschaft. OK, es gibt noch UK, USA etc…

Hinterlasse eine Antwort zu Adrian Gohla Antwort abbrechen

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten