Neue Ökonomie oder warum Agenten nicht langsam sterben

Agent-based computational economics (ACE) bezeichnet quantitative Studien ökonomischer Prozesse modelliert als dynamische Systeme mit untereinander wechselwirkenden Agenten. Der Begriff „Agent“ bezeichnet hier im allgemeinen einen Datensatz und Verhaltensmuster  representativ für ausgewählte Teile der reellen Welt.

Beispiele möglicherAgenten sind demnach Individuen (Konsumenten, Hersteller), soziale Gruppen (Familien, Firmen,communities usw.), Institutionen, Märkte aber auch rein physikalische Phänomene und Objekte.

Das Verhalten der Agenten reicht von aktiver Beeinflussung mit einer Lernfähigkeit über die Beobachterrolle bis hin zur passiven „Eigenschaftenfunktion“. Darüber hinaus können Agenten Bestandteile anderer Agenten sein.

Aktuell versucht die ACE Forschung  Antworten auf folgende Fragen zu finden:

– Empirisches Verständnis; Wie und warum bilden sich oft Strukturen in der Gesellschaft ohne eine top-down Planung?

Beispiele: Akzeptanz technologischer Erneuerungen oder volkswirtschaftliche Zyklen

– normatives Verständnis; Wie können ACE Modelle zu Simulationen reeller ökonomischer Modelle verwendet werden?

–  Eine Theorie; Wie können wir das gesamte Spektrum des potenziellen Verhaltens von ökonomischen Systemen vorhersagen?

Das neue Modell sollte demnach das Verhalten von Menschen in ökonomischen Systemen weitgehend quantifizieren und es damit zum Teil verhersagbar machen. Wir bleiben gespannt.

Mehr darüber finden Sie auf der  ACE Website

http://www2.econ.iastate.edu/tesfatsi/ace.htm

 

 

 

Veröffentlicht von Option_Basil

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