Grübeln über deutsch-chinesische Beziehungen

Angesichts der Horrornachrichten über die Pleiten in den deutschen erneuerbaren Energien werde ich nachdenklich.

Was nützt uns China? Ja, ich weiß, dieser profaner Satz ist noch mehr politisch inkorrekter als Kritik am Islam.

Dennoch darf gefragt werden, ob die angeblichen Vorteile der deutsch-chinesichen Wirtschaftsbeziehungen tatsächlich die vielen Nachteile überwiegen. Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie belaufen sich die deutschen Exporte auf über 64 Milliarden Euro. Es klingt gut. Diese Zahl ist aber beschönigt. Ihr gegenüber müsste man die Folgen des chinesischen staatlich subventionierten Preisdumpings und des „unfreiwilligen Technologietransfers“, zu Deutsch des Raubkopierens und der Produktpiratierie. Natürlich gehört es zum Markt, dass effiziente Herstellungsverfahren auf Dauer überleben sollten. Aber wenn die Wettbewerber mit unfairen Mitteln arbeiten, sollte dann der Staat doch nicht eingreifen?

Zurück zum Vergleich. Eine Firma nach anderen schrumpft zur Zwergengröße. Erfolgreiche Unternehmen wie Solarworld, Solon, Nordex, Q-Cells machne zusammen mehr 2 Milliarden Umsatz  aus. Wenn man an die Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Arbeitslosengeld und sonstige Kosten denkt, dann ist der Gewinn aus den deutsch-chinesichen Beziehungen fraglich…

Übrigens gibt es Erfindungen, die nicht von Deutschen stammen? MP3, Computer, Telefon, Weltraumfahrten, usw. usw.

Es muss halt gesagt werden…

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