Die Schaukelbörse der letzten Wochen, sorry Jahre brachte mich auf die Idee, ein Szenario auszumalen, wie die Finanzmärkte der Zukunft aussehen könnten.
„Es ist 20:15 Uhr. Hier die Börsennachrichten.
Der DAX zeigte sich heute von seiner ruhigen Seite. Der Deutsche Leitindex sank zunächst um 50%, nachdem bekannt geworden war, dass die Verschuldung der Republik Tschad gegenwärtig nicht einmal beziffert werden kann, da die meisten im Lande befindlichen Prüfer der EU auf die Seite der Rebellen übergegangen sind, um für den Austritt aus der Eurozone zu kämpfen.
Darauf hin legte Tschetschenien ein Veto im Europaparlament ein, mit welchen die Aufstockung des Rettungsschirmes EAAFSF (European-African-Asian Financial Stability Facility). auf 2,5 Trillionen Euro verhindert werden sollte. Damit wäre der EU-Beitritt von Mongolei in Gefahr, die in den ersten 15 Jahren auf die Unterstützung des EAAFSF angewiesen wäre.
Diese Gerüchte waren zwar durch mehrere Agenturen gemeldet, es bleibt jedoch unklar, ob sie Bestand haben.
Deshalb erholte sich der DAX in den frühen Abendstunden und erreichte gegen Mitternacht ca. 150% des Anfangswertes von 23:59 Uhr des Vortages.
Bei den einzelnen Aktien waren die Banken sehr gefragt. Besonders die UBG ( United Bank of Germany, Anm. Autor) , stieg nach dem Vormittagssturz gleich um 600% an. Unter den übrigen 10 DAX-Aktien sanken die VW zeitweise auf unter 0 Euro, da aus der oben zitierten Meldung auf einen ev. Rückzug VW aus China spekuliert wurde.
Die anderen Aktien aus dem DAX blieben jedoch die meiste Zeit über Null.
Die Turbulenzen im Devisenmarkt um den polnischen Zloty beben inzwischen ab, nachdem bekannt wurde, dass die meisten ausländischen Banken in Polen Kredite an Privatkunden mit einer Laufzeit von 120 Jahren anbieten werden. Eine Privatinsolvenz von 45 Millionen Polen ist damit abgewendet.Zuvor hieß es, die polnische Notenbank ( NBP) dies niemals zulassen würde.
Wenig gefragt war Gold, dessen Preis für eine Feinunze im Fixing knapp unter 1 Euro lag.
Der Handel in den Warenterminmärkten war zeitweise sehr lebhaft. Dafür sorgten zwei Nachrichten. Zuerst hieß es, dass im Mondkrater Kopernikus neue Ölvorkommen festgestellt worden sind.
Die zweite Nachricht bezog sich auf den Kaffeehandel. Angeblich haben zwei Hedgefonds die gesamte Ernte 100-fach per Termin gekauft. Die Nachfrage sank damit auf minus 100 Kontrakte pro Tag.
Zum Schluß der Zinsmarkt. Der Bundfuture tendiert unverändert bei 170. Die Investoren müssen demnach etwa genauso viel für ihre Einlagen auf dem Geldmarkt zahlen wie vor einer Woche.“