Wie letzte Woche mir geschrieben befindet sich der DAX offenbar auf dem Weg nach oben. Dies war anhand der chartetchnischen Muster so offensichtlich, dass viele Börsianer daran glaubten. Das Ausbleiben weiterer schlechter Nachrichten aus dem Bankdirektor hat die Stimmung noch mehr angeheizt. Es gab ja am Wochenende diverse Analysen zum Thema Banken und so habe ich gelesen, dass der Buchwert der Deutschen Bank höher als ihr Börsenwert ist. Oder anders ausgedrückt – Vermögensgegenstände minus der Verbindlichkeiten ergeben mehr als die Anzahl aller Aktien mal deren aktuellen Preis. Was kann man da falsch machen? Ich habe längst CBK und DB im Depot.
Erstaunlich finde ich ein anderes Phänomen. Die implizite Volatilität abgeleitet aus den gehandelten Optionspreisen ist heute trotz der steigenden Preisnotierungen erneut gestiegen und steht zurzeit bei knapp 50%, was eines Hoch bedeutet. Diese Korrelation ist eher ungewöhnlich, weil meist werden haussierende Märkte durch fallende Vola begleitet. Die Nervosität und Verunsicherung sind also stets da. Mit einer Gegenbewegung ist deshalb immer zu rechnen.
Und last but not least, der Goldpreis fällt weiter und unaufhaltsam.