Die Diskussion um die schlechte Performance der gamanagten Fonds flammt immer wieder auf und sie endet dann genauso schnell.
Der Blicklog.com geht auf dieses Thema wieder kurz an.
Anleger verschwenden 1,3 Billionen und niemand interessiert es
Es ist jedoch nichts Neues, was hier aus dem Spiegel zitiert wird. Ich habe bereits Monate vorher mehrmals auf die eher bescheidene Performance der Investmentsfonds und Hedge-Fonds hingewiesen. Hier zum Beispiel ein Artikel zu dem Thema.
https://basili.wordpress.com/2011/01/17/keine-uberraschung-aktienfonds-sind-schlechter-als-ihr-ruf/
Wenn Sie in fondsweb.de reinschauen, dann sehen Sie, dass die besten langfristigen Fonds bestenfalls 300% in 20 Jahren erwitschaftet haben. Und das ist schon mal viel. Denn es bedeutet eine jährliche Rendite von mehr als 10%! Ich persönlich halte diese Rendite für nur zufällig haltbar. Und den Vergleich mit der Marktentwicklung halte ich wiederum für unpassend und wenig aussagekräftig. Der DAX stand 1993 bei 1000 Punkten soweit ich mich erinnern kann. Bis jetzt hat er sich versiebenfacht. Vor 2 Jahren hiesse es, er hätte sich verdreifacht. Dann wäre vielleicht die langfristige Performance der Fonds besser als der Markt.
Und überhaupt, kann der Marktteilnehmer besser als der von ihm gemachte Markt werden?
Wie? Wenn ein großer Fonds kauft, dann verkauft ein anderer großer, oder? Wenn eine AG gut verdient und eine Dividende zahlen will, dann werden die Aktien von großen Fonds gekauft. Wer verkauft sie dann? Die AG selbst. Wohl kaum. Eigenkapital wird heute geschützt wie ein rohes Ei. Sind es die vielen Zocker, die kaufen und verkaufen. Diese wollen aber auch einen Verkäufer finden. Bei Hedge Fonds ist es noch komplizierter. Dort gilt das Nullsummenspiel. Das heisst, auf Dauer gewinnt dort niemand.
Es kommt also letzten Endes auf das Glück an, das man zu fördern lernen muss.