Zuerst wünsche ich allen Lesern, die mich gleich am ersten Tag besuchen, ein Frohes, Gesegnetes, Gesundes und im positiven Sinne aufregendes Neues Jahr!
Danke für Eure Treue. Deshalb gleich zu Beginn ein Prämiumbeitrag zum Thema, das eher für eine private Coaching – Session taugt.
Mein Wikifolio hat sich in den letzten Monaten gut entwickelt.
https://www.wikifolio.com/de/132435
Symbol WF00132435
Immerhin 9% seit August. Ist zwar keine große Leistung, aber ich tue im Moment wenig, lasse einfach die Aktien im Depot. Mein Interesse gilt seit Jahren den Mischstrategien – Aktien und Optionen. Eurex-Optionen werden aber im aktuellen Wikifolio.com nicht abgebildet. Oder doch? Man kann jedenfalls viele Hebelprodukte handeln.
Angeregt durch diverse Foren kam ich auf die Idee, mit Discount-Zertifikaten, meine Stillhaltergeschäfte nachzubilden. Discount-Zertis mit Cap funktionieren ähnlich wie Covered Calls. Sie zahlen einen Kaufpreis. Steht am Ende der Laufperiode der Kurs unterhalb des Caps, dann bekommen Sie Aktien zugeteilt, steht er darüber, dann bekommen Sie den Cap. Ihr Vorteil besteht darin, dass der Kaufpreis kleiner als der Cap sein muss. Für Details bitte in Wikipedia.
Nun habe ich mir gleich ein Produkt von HSBC ausgesucht.
http://www.onvista.de/zertifikate/snapshot.html?ID_OSI=51271923
Die Funktionsweise ist zwar klar, aber es fällt sofort auf, dass der Kaufpreis einfach zu hoch ist, wenn ich ihn mit der entsprechenden Serie an der Eurex vergleiche. Dort erhalten Sie 0,54 Euro Prämie, hier effektiv 0,4 Euro (32-31,6). Sonst ist das Zertifikat analog ausgestattet.
Klar, die Banken müssen auch von etwas leben…
Trotzdem habe ich wenige Alternativen. Ich werde deshalb testweise morgen mein Wikifolio um eine Position erweitern. Mal sehen, wobei ich weiter suchen muss. Denn nicht alle Zertis sind schlecht gepreist. Wenn Leerverkäufe mit Zertifikaten erlaubt wären, könne man sogar Geschäft machen. Den Eurex-Put verkaufen und das Zerti ebenfalls verkaufen. Risikofreie Arbitrage wäre es…