Durch die knappe Freizeit bedingt habe ich bereits im September meine Optionsstrategie geändert. Gegen zwei langlaufende DAX-Optionen tief im Geld ( Call und Put im März 2010) verkaufe ich im monatlichen Rhythmus Calls und Puts aus dem Geld. dadurch fällt erst erst einmal der Stress durch die unberechenbaren Marginforderungen weg. Ich kann ruhig schlafen. Etwas Würze mische ich dem Depot durch leerverkaufte Aktienoptionen bei, meistens Puts.
Die Strategie bringt zwar keine hohen dafür aber regelmäßigen Erträge. es ist eine Art 400 € Job geworden mit sehr geringem Risiko.
Nach den ersten zwei Monaten zeigt sich ein interessantes Ertragsprofil. Die Einstandspresie für Call und Put März 2010 waren im September:
Call 708
Put 582
Im Moment stehen die Preise bei jeweils 620 und 530. Der Strangle ( Optionen-Kombination) hat also einen Verlust von 140 Punkten bzw. € 700 pro Kontrakt produziert und das ohne dass der DAX sich in diesem Zeitraum signifikant bewegt hat. Der gekaufte Zeitwert-Anteil hat sich in zwei Monaten halbiert.
Dieses Verhalten bestätigt die gängige These, dass Stillhalten- Verkauf von Optionen- eine profitablere Stretegie ist. Zwar gibt es immer wieder Phasen, wo es nicht zutrifft, insgesamt ist ein Vekauf, eine vernünftige Absicherung vorausgesetzt, auf Dauer ertragreicher.
Dieses Ergebnis soll auch eine Warnung an diejenigen sein, die glauben, durch simulten Kauf von Put und Call auf der sicheren Seite zu stehen.
Im Übrigen ist dieser Verlust mehr als wieder gutgemacht durch die Verkäufe kurzlaufender Optionen.
Hallo Herr Gohla, gehe ich recht in der Annahme, dass Sie mit den langlaufenden Optionen long gegangen sind und mit den Kurzläufern short? Sie haben also einen Time Spread aufgebaut?
Viele Grüße
Peter
Hallo Peter,
in der Tat.
Gruss
Adrian