Deutsche Bank – Aktie – die Zeit zum Kauf

Die Geschichte wiederholt sich gerne. Finanzmärkte sind in sich trivial. Man kaufe in Krisenzeiten und verkaufe in Boomzeiten. Schon vergessen, als die Aktie der Deutschen Bank 16 Euro kostete? Danach stieg sie immerhin auf über 60 Euro an.  Eine Verdreifachung des Einsatzes wäre damit denkbar.

Charttechnisch (oh, Gott wie ich dieses Unwort hasse) befindet sich die DBK-Aktie auf einem sicheren Weg zu den alten Tiefs von 2008.  Wie im  angehängten Chart sichtbar ( Quelle http://www.tradesignalonline.com) liegt der Kurs unterhalb der maximalen Fibonacci-Korrektur, sodass der Weg zu 15,6 Euro frei ist, sozusagen.

Aus meiner Sicht spricht immer weniger gegen einen Kauf. Zwar ist das Ausmaß der gegenwärtigen Krise nicht ganz abzuschätzen, aber Deutsche Bank wird sicherlich nicht insolvent, sie wird auch nicht das Schicksal einer Commerzbank teilen, die seit Jahren in der Preisspanne zwischen 2-6 Euro vor sich hin dümpelt,  ja sie wird bestimmt wieder Milliarden gewinnen, vielleicht sogar in diesem Jahr. Überlegt Euch, welche Dividende das Unternehmen zahlt.  Warum wird diese Aktie überhaupt so geprügelt? Nun es sind zum einen die Unsicherheiten aufgrund diverser schwebende oder auch bereits eingereichte Klagen der US-Justiz. Wie diese letzten Ende ausgehen, steht zwar theoretisch in den Sternen, an vernichtende Niederlagen glaube ich nicht.Im Folgenden ein paar News aus comdirect.de zu dem Thema.

http://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/news_detail.html?SEARCH_VALUE=DE0005140008&BRANCHEN_FILTER=true&ID_NOTATION=142991&NEWS_CATEGORY=EWF&ID_NOTATION_INDEX=20735&ID_NEWS=203662928

Ein weiterer Grund dürften Leerverkäufe ausländischer Spekulanten sein. Ich glaube jedoch, das dies eher das Wunschszenario der Medien ist, wie der folgende Artikel beweist.

http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/hedge-funds_nehmen_nach_leerverkaufsverbot_neue_ziele_ins_visier_1.12276750.html

Laut Data Explorers

http://www.dataexplorers.com/news-and-analysis/focused-short-selling-europe

liegt der Fokus der Leerverkäufer in Europa nicht bei den Banken sondern bei Q Cells bzw. Aixtron.

Ich habe mir die Umsätze der DBK-Aktie angeschaut und auch die Eurex Zahlen analysiert. Das Put Call Verhältnis von 1,6 ist nicht ungewöhnlich eher unterdurchschnittlich. Die Anzahl der offenen Kontrakte (open interests)  zeigt auch keine Abweichung vom allgemeinen Trend im DAX.

http://www.eurexchange.com/market/quotes/EQU/OPT/index/DAX/DBK_de.html

Auch die Umsätze im Kassa-Markt gehen eher zurück. Also nichts wie kaufen. Die Frage für mich ist nur wie und wieviel.

Ich werde vermutlich eine Put-Shortposition aufbauen, ev. langfristige Calls kaufen.

Chart m.f.G. http://www.tradesignalonline.com

Advertisements
Post a comment or leave a trackback: Trackback URL.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: