Eurex – Verfall am 16.09.2011 und dunkle Wolken über dem Gold

Ja, es ist wieder soweit. Es ist schon mehr als Routine. Es ist weder meine große Leidenschaft (im Gegensatz zu anderen Dingen und Aktivitäten im Leben) noch mein Beruf geworden. Dieser hat zwar oft mit exotischsten Finanzproduken zu tun, aber ich ich tagsüber normalerweise kein Händler. Es ist bestimmt auch keine Sucht. Es ist ein Nebenerwerb aber nicht nur.

Meine Treue zu den Optionsgeschäften ist eine Gewohnheit und ein Ritual. Seit über 15 Jahren handle ich Optionen und habe in dieser Zeit sehr viele unterschiedliche Strategien, und sonstige Ideen getestet, die diesen Namen „Strategie“ nicht einmal verdient haben. Ich habe viel Geld gewonnen auch nicht wenig verloren, und insgesamt liege ich sicherlich im Plus.

Meine aktuelle Strategie scheint die beste zu sein. Erstens erfordert sie keine permanente Überwachung und zweitens ist sie langfristig auf regelmäßiges Einkommen ausgelegt. Ich handle vorwiegend Verkaufsoptionen auf deutsche Aktien  und Indizes auf Kombinationsbasis. Bei Ausübung kaufe ich dann entsprechende Aktien.

Zurzeit bin ich investiert in: BASF, EON, Dutsche Bank, Commerzbank und dem DAX.

Gerade an solchen Tagen wie gestern und heute macht das Geschäft Spass. Ich hätte auch bei weiter fallenden Kursen keinen großen Stress, müsste mich dann aber auf längere Haltezeit einstellen, bis ich den break even erreicht habe.

Zu dem (großen) Eurexverfall selbst fallen mir nur wenige Anmerkungen ein.

Der DAX hat sich seit dem letzten Verfall faktisch gar nicht bewegt. Trotz hoher Schwankungen bleibt der deutsche Leitindex auf einem Niveau oberhalb der maximalen Fibonacci-Linie und will nicht unter 5000 fallen. Ob er es wirklich nicht tun wird, wage ich zu bezweifeln. Fakt ist, dass die aktuelle Erholung viele Shorties auf kaltem Fuß erwischt hat und sie zum panischen Kaufen gezwungen hat. Wie weit es für eine Fortsetzung der Rally  reicht, bleibt abzuwarten.

Spannender finde ich die scheinbar lustlose Kursentwicklung bei Gold, s. Chart m.f.G. http://www.tradesignalonline.com. Hier beobachten wir  schon seit Wochen eine anhaltende Nervosität der Investoren. Ein hässlicher Doppelpeak und größere Schwankungsbreiten lassen nichts Gutes erahnen. Doch ein Crash? Ich weiß, ich prophezeie ihn schon seit einem halben Jahr. Gut, ich bin selbst auf fallende Goldnotierungen positioniert und außerdem der Meinung, dass Gold den gleichen Wert wie vor 10 Jarhen hat, als es 280 $ kostete.  Die Unsicherheit hin oder her, aus Gold wird nichts Neues hergestellt.

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