Gold und DAX – eine Woche vor dem EUREX-Verfall – das Blutbad der Optionen

Inzwischen spricht sogar W. Buffet vom geringen Wert des Goldes (Quelle ftd). An meiner grundsätzlichen Einstellung ändert es nichts. Diese ist schon seit über einem Jahr skeptisch. Gold ist nicht Rohöl oder Kupfer. Godl bringt keine Dividende und keine Zinsen. Gold kaufe ich ausschließlich deswegen, um von der eventuellen Nachfrage anderer sicherheitsbedürftigen Investoren zu profitieren.

Und wie sieht es charttechnisch aus? Nun sind im Kursverlauf fallende Dreiecke zu erkennen – eine Wendeformation! Seit dem bisherigen Höchstwert im Sep. 20111 pendelt der Kurs zwischen 1513 und immer tiefer liegenden Dreieckspitzen

Ein wenig Skepsis gegenüber dieser skeptischen Grundeinstellung bleibt jedoch angebracht. Erstens wenn alle so denken, dann stimmt es nicht. Stichwort „Minority Game“ oder warum die meisten verlieren und man grundsätzlich nicht mit der Masse schwimmen darf. An der Börse verlieren die meisten, obwohl genauso viel Geld für Käufe und Verkäufe umgesetzt wird. Das Problem ist die Tatsache, dass die meisten kleine Gewinne und große Verluste realisieren.

Die Meinung dieser verlierenden Börsianer muss deshalb mit großer Vorsicht analysiert werden. Trotzdem wird sie wohl anfangs richtig sein.

Kurz und bündig – Goldpreis wird nervöser und die Marke 1513 $ sollte man im Auge behalten.

Wie gehe ich als Investor/Spieler/Trader/Sparer vor? Ich selbst halte schon seit Monaten ETFs auf steigende und fallende Goldnotierungen.

Jetzt zum DAX.

Am nächsten Freitag verfallen wieder die DAX-Optionen – wir haben den kleinen Verfall. Seit dem Jahresbeginn hat der Index ca. 500 Punkte zugelegt, was einer sehr konstanten Rate von 100 Punkte/ Woche entspricht.  Charttechnisch ist natürlich die Marke von 7000 im Ziel für die nächste Woche. Und bitte alle Büroangestellte und Möchtegernebörsianer die einfach nur Angst haben, die alten Verluste zu reproduzieren und sich deshalb über jede Korrektur freuen – es wird keinen Absturz geben, der DAX wird steigen, ob Ihr es wollt oder nicht!

Heute habe ich auf DAF im Fernsehen eine Chartanalyse gesehen und staunte ein wenig, weil dort eine Zielmarke von 6400 im DAX im Falle einer Konsolidierung zum Einstieg empfohlen wurde. Wie die Analysten von DAF auf diesen Wert kamen, weiß ich nicht. Laut Fibonacci liegen die Minimalkorrekturen bei 6100 bzw. 6300.

Zu erwähnen bleibt die implizite Volatilität. Diese setzte noch in der vorletzten Woche ihren Abwärtstrend fort. In dieser Woche stieg jedoch die Vola ein wenig, was ich zunächst auf den kommenden Verfall zurückführe. Oder gibt es auch andere Gründe?

Fazit. Der DAX befindet sich im Aufwärtstrend und man jede Gelegenheit zum Einstieg nutzen sollte. Tatsächlich? Vielleicht nicht in den kommende Tagen. Mein Indikator, dessen Signale ich hier poste, zeigt weiterhin gen Süden.

Aber, ganz ehrlich, könnte Ihr Euch im Moment schlecht Nachrichten vorstellen, die zur allgemeinen ( nicht ersten ) Verunsicherung führen könnten?

 

 

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